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Dienstag, 22.10.2019

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Feuerwehrhaus Gundelsheim: Drumherum wird’s teuer

Über die Art der Außenanlagen sind sich Bauausschuss und Brandschützer nicht ganz einig - 21.09.2019 06:04 Uhr

Das neue Gundelsheimer Feuerwehrhaus steht, davor türmen sich aber noch Betonelemente, Steinblöcke und Schotter. Wo und wie welches Material verbaut wird, ist sowohl eine Frage der Nutzbarkeit als auch der Kosten. © Patrick Shaw


Die Gundelsheimer Feuerwehr, die Mitte Mai das Richtfest ihres neuen Domizils gefeiert hatte, hatte zuvor mit einer örtlichen Firma die geplanten Arbeiten besprochen. Dazu gehören das Pflastern des Hofs, eine Rampe zum südlichen Teil des Grundstücks, Stützmauern am Eingang und an der Grundstücksgrenze, die Entwässerung des versiegelten Bereichs sowie die Grünanlagen.

Die Wünsche der Feuerwehr kosten knapp 99 000 Euro, dazu kommen Lohnkosten in Höhe von rund 41 000 Euro – weit mehr als die zu Baubeginn veranschlagten 55 000 Euro. Die Pläne wurden anschließend nochmals überarbeitet, dabei kam ein Gesamtbetrag in Höhe von etwa 94 000 Euro heraus. Sollte der Bauausschuss diesen freigeben?

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Die Diskussion drehte sich zunächst um den Umfang der Arbeiten. Es handelt sich um rund ein Drittel mehr Pflasterfläche als ursprünglich vorgesehen. Stefan Fischer (SPD) regte an, nicht alles zu pflastern, sondern auch einen Teil als Schotterfläche auszuführen – vor allem die Rampe, die zum oberen Teil des Grundstücks führt. Dem stimmte Hans König (TBL) zu, da ansonsten zu viel Fläche versiegelt werde.

Gundelsheims Feuerwehrkommandant Artur Heckl erklärte, dass die anfangs geplante Pflasterfläche schon reduziert worden sei und manche Stellen mit Rasenfuge gepflastert würden. Der hintere Teil des Grundstücks, der am Hang liegt, müsse auf jeden Fall aufgefüllt werden, was wohl einen Großteil der Kosten ausmacht. Die Materialkosten für das Pflaster lägen nur bei etwa 3000 Euro, viele Arbeiten würden in Eigenleistung von der Wehr erledigt.

Das Stadtbauamt und die Floriansjünger wollen sich demnächst noch einmal zusammensetzen, um weiteres Einsparpotenzial auszuloten. In einer der nächsten Stadtratssitzungen soll das Thema dann erneut auf die Tagesordnung kommen.

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