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Treuchtlingen: Feuerwehr und Grünflächen kosten

Stadtrat bewilligt Einsatzpauschalen und Landschaftsbau an neuen Bahnbrücken - 24.01.2018 06:18 Uhr

Ende November 2017 war die neue Bahnbrücke südlich von Möhren noch ein Rohbau. Nun hat der Stadtrat bereits die Landschaftsbauarbeiten vergeben. Sie sollen im April beginnen. © Patrick Shaw


Rund 20.000 Euro soll das Anlegen der Grünflächen im Bereich der Brücke nördlich von Gundelsheim kosten sowie etwa 5300 Euro südlich von Möhren. Das sind zusammen knapp 3700 Euro weniger als berechnet. Das Angebot hat die Treuchtlinger Firma Georg Schmidt abgegeben, die auch mit einer Gegenstimme den Zuschlag erhielt.

Marco Satzinger (CSU) findet den Betrag dennoch „ziemlich happig für so eine kleine Ausgleichsmaßnahme“. Er fragte, ob „die paar Pflanzungen und Hackschnitzel“ nicht auch die Stadtgärtnerei hätte übernehmen können. Da die Ausschreibung jedoch bindend ist, soll nun der städtische Umweltreferent Klaus Fackler (FW) nochmals mit der Firma und der Naturschutzbehörde über Einsparungen reden.

Kommandant Andreas Berger freute sich im März vergangenen Jahres über den neuen Logistikwagen GW-L2 der Treuchtlinger Feuerwehr. Wer Fahrzeug und Floriansjünger ohne Not anfordert, muss dafür allerdings zahlen. © Hubert Stanka


Keine Einwände gab es gegen die ab diesem Jahr geltenden Pauschalen für Leistungen der Treuchtlinger Feuerwehr mit deren beiden neuen Fahrzeugen. Einsätze mit dem Logistik-Gerätewagen kosten den Verursacher künftig 102,40 Euro pro Stunde und 8,30 Euro pro Stre­ckenkilometer. Beim Verkehrssicherungsanhänger werden 10,50 Euro pro Stunde und 80 Cent pro Kilometer fällig. Zudem steigt die Pauschale für Sicherheitswachten von 13,70 auf 15,10 Euro pro Stunde.

Dabei habe die Verwaltung „schon alles versucht, um die Sätze human zu halten“, so Kämmerer Dominik Wenzel. Doch die Fahrzeuge und das Vorhalten der Mannschaft seien teuer. Eine Verrechnung gebe es ohnehin nur bei Einsätzen, die nicht zu den Pflichtaufgaben der Wehr gehören, wie etwa Sicherheitswachen, Beiseitigen von Ölspuren, missbräuchlicher Alarmierung oder Fehlalarm durch Rauchmelder. Die üblichen Lösch- und Rettungseinsätze seien natürlich kostenlos.

Bisher hat die Stadt diese Leis­tungen laut Wenzel überdies noch nie tatsächlich in Rechnung gestellt – was sich nun aber ändern soll. „Kleinvieh macht auch Mist, und die Satzung gehört angewendet“, so Bürgermeis­ter Werner Baum.

Patrick Shaw Redaktion Treuchtlinger Kurier E-Mail

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