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Treuchtlingen: Kristina Becker will Bürgermeisterin werden

Treuchtlinger CSU stellt sich neu auf – Bubenheimer Ortssprecherin möchte bei Wahl 2020 antreten - 23.03.2019 06:02 Uhr

Die neue Führungsriege der Treuchtlinger CSU (von links): Werner Degen, Stefan Biber, Alexander Roßkopf, Frank Johanni, Katja Schmid, Vorsitzender Uwe Linss, Angelika Krauß, die designierte Bürgermeisterkandidatin Kristina Becker, Karl Heckl, Philipp Walther und Martin Klischat. © Privat


Der Kfz-Meister und Vorsitzende der CSU/TBL-Fraktion im Stadtrat, Uwe Linss, wurde von den Mitgliedern des CSU-Ortsverbands mit 85 Prozent der Stimmen zum Ortsvorsitzenden gewählt. Seine Stellvertreter sind künftig Karl Heckl, Alexander Roßkopf und Kristina Be­cker. Letztere wurde laut einer Pressemitteilung bereits im Januar vom Vorstand in einem mehrheitlichen Beschluss als Bürgermeis­terkandidatin nominiert. Über die tatsächliche Kandidatur werden die Parteimitglieder noch bei einer gesonderten Veranstaltung am Freitag, 12. April, abstimmen.

Bei der Jahresversammlung teilte der bisherige Vorsitzende Matthias Strauß mit, dass der Ortsverband derzeit 101 Mitglieder habe. Fraktionsvorsitzender Uwe Linss gab anhand einiger Beispiele einen Überblick über die Arbeit im Stadtrat. So würden die Kosten für die Erweiterung des Reisemobilstellplatzes deutlich über dem geplanten Rahmen liegen, im Volkskundemuseum würden für die Einrichtung der „Erfinderwerk­statt“ erhebliche Mittel investiert – wobei unsicher sei, ob die Besucherzahlen tatsächlich steigen werden.

Linss kritisierte auch den Stadtratsbeschluss zur Ortssprecherwahl, wobei auf Gegenwind in den Bürgerversammlungen zu hoffen sei. Ferner bemängelte er, dass Entscheidungs­prozesse im Stadtrat durch mangelnde Information und Vorbereitung häufig sehr mühsam seien und das Gremium oft vor vollendete Tatsachen gestellt werde.

In seinem Bericht blickte der scheidende Vorsitzende Strauß außerdem auf den Wahlkampf 2014 und seine Arbeit im Ortsverband seitdem zurück. Die vergangenen fünf Jahre seien arbeitsreich gewesen, die entstandenen Freundschaften hätten es aber ermöglicht, die zeitaufwendigen Aufgaben zu meistern. Marco Satzinger bedankte sich bei Matthias Strauß im Namen des gesamten Vorstands und des Ortsverbands für die geleistete Arbeit.

Neben dem Vorsitzenden und seinen Stellvertretern wählten die Mitglieder noch weitere Funktionsträger. Schriftführer Frank Johanni und Kassier Philipp Walther wurden in ihren Ämtern bestätigt. Beisitzer sind Katja Schmid, Stefan Biber, Werner Degen, Martin Klischat und Gerhard Müller. Angelika Krauß ist als Vorsitzende der Frauenunion zugleich Mitglied im Vorstand. Weiterhin wurden die Delegierten und Ersatzdelegierten für die Kreisvertreterversammlung nahezu einstimmig gewählt.

Gastredner Manuel Westphal berichtete über die aktuellen Themen der Landtagspolitik, insbesondere über die Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner und die Finanzmittel zum Ersatz der abgeschafften Straßenausbaubeiträge. Der Landtagsabgeordnete gab auch eine Stellungnahme zum Volksbegehren „Rettet die Bienen“ ab und berichtete über den von ihm ins Leben gerufenen „Bienenpakt“ im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen mit verschiedenen Projekten wie etwa der „Biodiversitätskommune“, dem Bienen-Stammtisch, dem „blühenden Sportverein“ oder „Blühpatenschaften“ mit Unternehmen. Der Pakt richte sich an die allgemeine Bevölkerung, Landwirte, Imker und Kommunen – „jeder kann vor Ort mitmachen, so wird auch die Diskussion wieder versachlicht“.

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