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Donnerstag, 22.10.2020

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Treuchtlinger Rentnerin rammt Straßenlaterne - Gaffer vor Ort

Die 67-Jährige wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht - 29.09.2020 10:36 Uhr

An der Ansbacher Straße kam es am Montagabend zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Rentnerin in eine Straßenlaterne krachte.

© Ralph Goppelt


Am Montagabend, 28. September, prallte eine 67-jährige Autofahrerin auf der Ansbacher Straße in Treuchtlingen mit ihrem Kleinwagen gegen ein Verkehrsschild und eine Straßenlaterne. Die Rentnerin war gegen 18 Uhr mit ihrem Wagen stadtauswärts unterwegs, als sie aus bislang unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam und gegen den Bordstein stieß.

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Treuchtlingen: Rentnerin kommt von Fahrbahn ab und rammt Straßenlaterne

Am Montagabend (28. September) ist eine 67-jährige Autofahrerin auf der Ansbacher Straße auf den Bordstein aufgekommen. Ihr Kleinwagen rammte daraufhin ein Verkehrsschild und eine Straßenlaterne. Die Fahrerin des Wagens wurde leicht verletzt, es entstand ein Gesamtschaden von 15.000 Euro.


Dadurch verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug, prallte zunächst gegen ein Verkehrsschild und eine Straßenlaterne, bevor der schleudernde Wagen gegen einen Metallzaun gedrückt wurde und zum Stehen kam. Die 67-jährige Treuchtlingerin erlitt einen Schock und multiple Prellungen, sie wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus Weißenburg verbracht.

Gaffer behinderten Unfallaufnahme

Es entstand insgesamt ein Schaden von circa 13.000 Euro: Am Unfallauto, das geborgen und abgeschleppt werden musste, entstand Totalschaden, ebenso wurden die Straßenlaterne, das Verkehrszeichen und der Zaun erheblich beschädigt. Da aus dem Fahrzeug Betriebsstoffe ausgelaufen waren, wurde außerdem die Feuerwehr Treuchtlingen alarmiert. Insgesamt 15 Einsatzkräfte kamen zur Unfallstelle, zudem unterstützten Bedienstete der Straßenmeisterei und führten verkehrsregelnde Maßnahmen durch.

Die Unfallaufnahme an sich sei für die Streifenbesatzung reine Routinearbeit gewesen, erklärte die Polizeiinspektion. Allerdings machten einige Schaulustige Probleme, die das Arbeiten der Einsatzkräfte behinderten, beziehungsweise erschwerten. Wie ein Polizist vor Ort berichtete, seien viele Passanten stehengeblieben und hätten ihr Handy gezückt. Auch Bewohner der nahegelegenen Wohngebäude haben das Geschehen gefilmt oder seien nah herangekommen.


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In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass inzwischen gegen „Gaffer“ hohe Bußgelder verhängt werden können und im Extremfall zum Beispiel bei Fertigung oder Gebrauch von Bildern oder Videos Strafverfahren eingeleitet werden. Als richtiges Verhalten an der Unfallstelle kann jedem Verkehrsteilnehmer an die Hand gegeben werden: 1. Unfallstelle sichern 2. Notruf wählen 3. Erste-Hilfe leisten. Sind Einsatzkräfte vor Ort, ist es zudem wichtig, dass den Anordnungen dieser Folge geleistet wird.

lid

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