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Treuchtlinger Volksfest: Stadt spart beim Seniorentag

Künftig werden erst Bürger ab 75 Jahren schriftlich eingeladen - 04.02.2018 07:18 Uhr

Der Seniorennachmittag ist beim Treuchtlinger Volksfest Tradition. © TK-Archiv/Sieghard Hedwig


Die Maßnahme soll beim Sparen helfen, denn das Porto und die Arbeitszeit kosten Geld – laut Bürgermeister Werner Baum rund 2000 Euro im Jahr. Die könne die Stadt zwar auch einsparen, wenn sie weiterhin ab dem 70. Lebensjahr einladen und dafür den Zuschuss zu Hähnchen und Bier von sieben auf fünf Euro senken würde, meinte Maria Scherer (SPD). Den meis­ten anderen Ratsmitgliedern war das aber zu kompliziert, da dann mit Wechselgeld hantiert werden müsse.

„Schon mal gut, dass wir jetzt anfangen, freiwillige Leistungen zu reduzieren“, fand CSU-Fraktionschef Uwe Linss den Schritt. Er sprach sich auch gegen die vorgeschlagene Übergangsregelung aus, nach der in den nächsten fünf Jahren zusätzlich zu den über 75-Jährigen auch all jene zwischen 70 und 75 eine Einladung erhalten sollen, die schon bisher eine bekommmen haben. Während dieser Zeit spare die Änderung nämlich nicht 2000, sondern anfangs gerade einmal 50 Euro im Jahr.

Auch sein Parteikollege Matthis Strauß plädierte für einen „harten Schnitt“. Am Ende blieb es jedoch bei der Kompromisslösung.

Patrick Shaw Redaktion Treuchtlinger Kurier E-Mail

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