Dienstag, 20.10.2020

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Trotz Suche mit Heli: Ausgebüxte Rinder unauffindbar

Die Tiere sind immer noch nicht gefasst - Bahnstrecke und Bundesstraße 2 gesperrt - 19.07.2020 09:10 Uhr

Leckere Blumen: Am Samstagabend wurde eines der entlaufenen Rinder in einem Garten an der Treuchtlinger Schmarrmühle gesichtet. Polizei und Helfern gelang es aber nicht, das Tier „festzunehmen“.

© Ralph Goppelt, vifogra


Die Tiere büxten am Samstag, 18. Juli, von einer Weide nahe dem Langenaltheimer Ortsteil Rehlingen aus und überquerten die Bahngleise sowie etliche Straßen. Den Besitzern zufolge, die den Ausbruch vor Ort beobachten konnten, waren die Tiere "aus unersichtlichen Gründen plötzlich wild geworden und dann durch den Weidezaun geflüchtet", heißt es von Seiten der Polizei.

Sowohl die Bundesstraße 2 als auch die Bahnstrecke Treuchtlingen-Ingolstadt wurden deshalb wegen der Unfallgefahr zeitweise gesperrt, es kam zu teil erheblichen Verzögerungen. Abends tauchte einer der Ausreißer dann in einem Garten an der Altmühl unweit des Treuchtlinger Weilers Schmarrmühle auf. Beamten und freiwilligen Helfern gelang es aber nicht, das Tier „festzunehmen“.

Eine weitere Sichtung gab es in der Nacht zum Sonntag an der Staatsstraße 2230 auf Höhe der Altmühl bei Dietfurt. Auch die örtlichen Jagdpächter wurden in die Suche einbezogen. Trotz eines Großaufgebots samt Hubschrauber gelang es jedoch bis Montagnachmittag nicht, das scheue Duo einzufangen. Sogar das Fernsehen berichtete zeitweise über die kuriose Verfolgungsjagd.

Der Polizei zufolge werden die Rinder nach wie vor im Waldgebiet bei Treuchtlingen vermutet. Fußgänger oder Radfahrer, denen die Tiere über den Weg laufen, sollten sich ihnen nicht nähern, sondern den Notruf wählen oder die Treuchtlinger Polizeiinspektion verständigen (Telefon 09142/96440).


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evo, psh

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