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Trotz Ermittlungen: Bauernverband steht zu Felßner

Verbandspräsident soll unerlaubt Abwässer entsorgt haben - 25.11.2016 06:00 Uhr

Felßner wird vorgeworfen, Abwasser unerlaubt abgeleitet zu haben. © Ottmar Braun


Laut Justiz besteht der "begründete Anfangsverdacht", dass Felßner von seinem Hof im Laufer Stadtteil Günthersbühl aus unerlaubt Abwässer in ein Schutzgebiet entsorgt hat. Er soll dazu ein unterirdisch angelegtes Rohrsystem genutzt haben.

Der 50-jährige Landwirt und Laufer CSU-Stadtrat hatte die Ermittlungen gegen ihn bestätigt. Gleichzeitig betonte er, er habe auf seinem Hof mit 120 Milchkühen keine belasteten Abwässer wie Gülle entsorgt, sondern lediglich Oberflächen- und Regenwasser. Derzeit laufen Untersuchungen.

Rudolf Fähnlein, Direktor des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) in Mittelfranken, sprach gegenüber den Nürnberger Nachrichten von einem für den Verband und den ganzen Berufsstand "bedauerlichen Vorgang". Es gebe derzeit aber keinen Grund, "nicht hinter Felßner zu stehen". Man müsse nun erst einmal abwarten, was die Arbeit der Sachverständigen zutage fördere. Präsident Felßner habe zugesichert, an der Aufklärung uneingeschränkt mitzuarbeiten.

Laut Fähnlein gehen die Ermittlungen auf anonyme Anzeigen zurück. Als die Vorwürfe gegen Felßner bekannt geworden waren, hatte es dieser selbst weit von sich gewiesen, verbandspolitische Konsequenzen aus dem Vorfall zu ziehen. 

mik

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