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Trotz hoher Inzidenz: Baumarkt öffnet in Franken seine Türen - jetzt droht ein Bußgeld

Etwa 20 Personen hielten sich im Markt auf - 15.04.2021 15:18 Uhr

Wie die Polizeiinspektion Bad Neustadt mitteilt, wurden die Beamten am Montag, 12. April 2021, darauf aufmerksam gemacht, dass ein Baumarkt im Landkreis regulär geöffnet hätte. Vor Ort wurde von den Beamten festgestellt, dass sich etwa 20 Personen im Markt aufhielten und einkauften.

Der Marktleiter wurde von den Beamten darauf hingewiesen, dass beim aktuellen Inzidenzwert lediglich ein Verkauf im Rahmen von "Click&Collect" stattfinden darf. Anschließend schloss die Polizei das Geschäft für die Laufkundschaft. Den Geschäftsführer erwartet nun eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz. Dies beträgt mindestens 5000 Euro.

Im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld, wo sich der Baumarkt befindet, liegt der Inzidenzwert über der kritischen Marke von 200 und erreichte am Montag mit einem Wert von 234,8 die Top-Plätze in der bayerischen Inzidenzstatistik.


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Rund um die Osterfeiertage waren in Bayern auch Kik- und Takko-Filialen geöffnet. Einige Läden wurden bereits wieder von der Polizei oder den Ordnungsämtern geschlossen. Dennoch sehen sich die Unternehmen im Recht.

Eigentlich wollte Kik klagen und damit erreichen, dass auch offiziell geöffnet werden darf. "Da es seit Montag in Bayern sowieso neue Regeln gibt und auch Schuhgeschäfte wieder schließen müssen, hat sich das erledigt", erklärt ein Kik-Sprecher und fügt hinzu: "Seit Montag, 12. April, werden unsere Filialen in Bayern gemäß Stufenplan der bayerischen Regierung regulär öffnen beziehungsweise je nach 7-Tage-Inzidenz des Landkreises Click&Meet mit oder ohne Test anbieten. Bei einem Inzidenzwert über 200 werden wir unsere Standorte vorübergehend schließen müssen."

Auch Takko erklärt: "Wir halten uns strikt an die behördlichen Anweisungen sowie die Rechtsprechung und verfolgen dementsprechend nun weiterhin die jeweiligen Anordnungen des Freistaates sowie der Landkreise."


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wik

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