Wackersdorf vor 25 Jahren: Demonstranten "abgeräumt"

5.1.2011, 20:59 Uhr
Ein Archivbild vom 30. März 1986: Mit Wasserwerfern gehen Polizeibeamte gegen militante Atomkraftgegner auf dem Gelände der geplanten Wiederaufbereitungsanlage (WAA) für abgebrannte Kernbrennstoffe im oberpfälzischen Wackersdorf vor.
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Zu erheblichen Auseinandersetzungen kam es auf dem Gelände der geplanten Wiederaufbereitungsanlage am 7. Juni 1986.
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Das Archivbild aus dem Jahr 1986 zeigt Demonstranten, die am Bauzaun der damals geplanten atomaren Wiederaufbereitungsanlage (WAA) Wackersdorf in der Oberpfalz gegen die Polizei kämpfen.
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Ein Archivbild vom 31. März 1986: Während einer Demonstration gegen die Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf kommt es am Bauzaun zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und den Demonstranten.
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Rund 200 zum Teil vermummte Demonstranten griffen am 20. Mai 1986 an einer Zufahrtsstraße eine Polizeikontrolle an, warfen den Mannschaftswagen um und setzten ihn in Brand. An dem Pfingstwochenende wurden bei den blutigsten Auseinandersetzungen am Baugelände der umstrittenen atomaren WAA in Wackersdorf fast 400 Menschen verletzt. Der Bau der Anlage konnte letztlich verhindert werden.
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Ein Luftbild der Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf.
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© DWK - Deutsche Gesellschaft für Wiederaufbereitung von Kernbrennstoffen

Der Abriss des 4,8 Kilometer langen und fast 30 Millionen Mark teuren Schutzzauns hat begonnen. Bauarbeiter haben erste Platten aus dem der Umzäunung vorgelagerten Betongraben gerissen und auch bereits Teile des Stacheldrahtes von der Zaunkrone entfernt.
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Ein aus Wackersdorf bekanntes Bild: 2000 Menschen demonstrieren in der Stadt Mitterteich in der Oberpfalz gegen die in ihrem Gemeindebereich geplante Landessammelstelle für schwach- und mittelradioaktive Abfälle.
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Der damalige SPD-Landrat Hans Schuierer inspiziert den Bauzaun der WAA Schwandorf.
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© NN-Archiv Thomas Geiger

Ein vermummter Demonstrant protestiert am 18. Februar 1985 mit Trommel und Plakat gegen die WAA.
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Massives Bürgerbegehren: Demonstranten versammeln sich im Februar '85 auf dem vorgesehenen WAA-Gelände.
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Ein kleiner Beitrag zum Protest: Kinder stehen vor dem an die Kirchenmauer gesprühten
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Demonstranten am Bauzaun der Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf zeigen ein Transparent mit dem Schriftzug
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© Günter Distler

Waldbesetzer verbrachten das Weihnachtsfest alternativ mit dem Bau zahlreicher neuer Hütten. Neugierige mischten sich unter die Hüttenbauer. Zwischen den Rauchschwaden im Hintergrund befindet sich der Stand, an dem alle kostenlose Verpflegung bekamen.
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Demonstranten stehen am Bauzaun Polizisten gegenüber.
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Jahrzehnte vor
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Eine Perspektivzeichnung der geplanten Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf im Landkreis Schwandorf. Mit einer Fläche von ca. 120 Hektar grenzt das Gelände der geplanten WAA an die Bahnlinie Schwandorf - Furth im Wald. Sie hat einen Tagesdurchsatz von 2 t Schwermetall. Erklärung zum Bild: 1. Brennelement-Eingangslager, 2. Hauptprozessgebäude, 3. Versorgungs- und Sozialgebäude, 4. Prozessgebäude Uranreinigung, 5. Prozessgebäude LAW (leichtradioaktiv), 6. Gebäudekomplex MOX Brennelementherstellung, 9. Pufferlager MAW-Endabfallgebinde (MAW: mittelradioaktiv), 10. Pufferlager LAW-Endabfallgebinde, 11. Pufferlager zementierte tritiumhaltige Wässer, 12. Chemikalienlager, 13. Energie- und Medienversorgung, 14. Werkstätten und Modul-Teststand, 15. Materialwirtschaftsgebäude, 16. Wasserver- und entsorgung, 17. Verwaltung und Zentrale Dienste.
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© DWK - Deutsche Gesellschaft für Wiederaufbereitung von Kernbrennstoffen

Kreativität auf vier Beinen: Ein tierischer Teilnehmer ist in einen Schriftzug gehüllt.
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© Gerullis

Seine Meinung ist ihm sprichwörtlich am Hirn abzulesen: Die
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