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Warum das neue Tesla-Werk ein Grund zur Freude ist

Der Standort ist nur zweitrangig - Freuen dürfte sich nicht zuletzt die Konkurrenz - 13.11.2019 14:17 Uhr

Tesla wird in Deutschland ein neues Autowerk bauen. © Justin Sullivan/afp


Sechs Wochen sind es noch bis Weihnachten, doch speziell im Großraum Berlin dürfte vielen schon heute ganz warm ums Herz sein: Es passiert schließlich nicht jeden Tag, dass in Deutschland ein neues Autowerk gebaut wird. Dass Tesla sich vermutlich nicht nur wegen der idyllischen Landschaft für den Standort Berlin entschieden hat, sondern auch öffentliche Subventionen dabei eine Rolle spielen, mag, wer will, zwar kritisch sehen. Es wäre an jedem anderen Ort aber genauso gewesen.


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Freuen dürfte sich nicht zuletzt aber auch die Konkurrenz, genauer: VW. Gerade erst hat der größte Autobauer der Welt selbst für viele Millionen Euro sein Werk in Zwickau komplett auf Elektromobilität umgerüstet. Ein durchaus mutiger Schritt. Denn so sehr viele Experten der E-Mobilität derzeit das Wort reden: Dass wir Kunden in den nächsten Jahren tatsächlich alle begeistert auf die Stromer umsteigen, ist im Moment nicht mehr als eine Wette.

Dass diese aufgeht, dafür aber steigen mit der Tesla-Fabrik im eigenen Land die Chancen. Der E-Auto-Pionier hat mehrfach bewiesen, dass er es versteht, ein Thema zu pushen, es gesellschaftlich breit zu platzieren und so alles dafür zu tun, dass es zum Erfolg wird. Umgekehrt steigt jetzt der Druck auf alle anderen Hersteller, sich wie VW entschiedener in Sachen E-Mobilität zu positionieren. Je eher, desto besser.

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