Im Alter oder mit Behinderung

Eincremehilfe und spezieller Suppenteller: Berater stellten in Altmühlfranken Alltagshelfer vor

Wolfgang Dressler

Altmühl-Bote

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30.11.2023, 15:00 Uhr
Präsentierten zahlreiche Hilfsmittel am Kunststoffcampus in Weißenburg: die beiden Senioren- und Wohnberater Heinz Eckert (links) und Gerhard Fürbaß

© Landratsamt, NN Präsentierten zahlreiche Hilfsmittel am Kunststoffcampus in Weißenburg: die beiden Senioren- und Wohnberater Heinz Eckert (links) und Gerhard Fürbaß

Wer über Hilfsmittel im Alter spricht, denkt wahrscheinlich schnell an den Rollator oder einen Treppenlift. Doch oft sind es schon kleine und gar nicht so teure Helfer, die Senioren den Alltag leicht und sicherer machen können. Die Senioren- und Wohnraumberatung des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen hat diese Alltagshelfer nun während einer Informationsveranstaltung vorgestellt. Das geschah im barrierefreien Hörsaal des Kunststoffcampus Bayern in Weißenburg.

Auf Initiative von Landrat Manuel Westphal präsentierten die Senioren- und Wohnberater Heinz Eckert und Gerhard Fürbaß eine umfangreiche Palette an technischen Hilfsmitteln. Mehr als 100 gute Ideen zum Ausprobieren und Anschauen für Senioren in den Bereichen Hören, Sehen, Motorik, Gesundheit, Haushaltshilfen, Mobilität, Sicherheit und Teilhabe hatten sie zusammengestellt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Pflegestützpunkt Altmühlfranken.

"Bei den Hilfsmitteln handelt es sich um Geräte, die nicht nur das Alltagsleben von älteren Menschen, sondern auch für Menschen mit Behinderungen oder pflegende Angehörigen erleichtern. Gleichzeitig sorgen viele davon für mehr Sicherheit und schützen vor Unglücken", sagte Heinz Eckert.

Einschränkungen ausgleichen

Das Spektrum reicht von der praktischen Eincremehilfe, über den Suppenteller, der so geformt ist, dass er auf einer Seite minimal tiefer ist, damit die Suppe zusammenläuft, bis hin zu Vorlesegeräten. Die kleineren Geräte konnten von den Teilnehmenden bei der Hilfsmittelpräsentation betrachtet, in die Hand genommen und ausprobiert werden. "Auf diesem Weg können die Senioren einen Eindruck gewinnen, wie vorhandene Einschränkungen minimiert werden können", betonte Gerhard Fürbaß.

Großvolumige Hilfsmittel wurden per Bild- und Videopräsentationen vorgestellt. Außerdem vermittelten die Senioren- und Wohnraumberater Informationen zu Beschaffung, Sicherheitshinweisen, Preisen sowie Hilfsmittelnummern bei der Krankenkasse und der damit verbundenen Bezuschussung.

Kontakt über Pflegestützpunkt

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gibt es die Möglichkeit, sich zur Wohnraumanpassung und deren Finanzierung beraten zu lassen. Bei Fragen zur Wohnraumanpassung oder zur Terminvereinbarung können sich Interessierte an den Pflegestützpunkt Altmühlfranken wenden: (09141) 902-570 oder pflegestuetzpunkt@landkreis-wug.de.

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