Bürgermeister verärgert

Nein aus Ansbach: Pappenheim darf den Campingplatz nicht erweitern

pp/wt

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28.11.2023, 19:00 Uhr
Nach der Saison 2024 endet der Vertrag der Stadt mit dem derzeitigen Pächter. Das wollte man dazu nutzen, eine Runderneuerung des Campingplatzes anzugehen und ihn in diesem Zuge auch um 30 Prozent zu erweitern. 

© Archiv: Peter Prusakow, WT Nach der Saison 2024 endet der Vertrag der Stadt mit dem derzeitigen Pächter. Das wollte man dazu nutzen, eine Runderneuerung des Campingplatzes anzugehen und ihn in diesem Zuge auch um 30 Prozent zu erweitern. 

Hintergrund ist, dass der bestehende Campingplatz auf der sogenannten „Wehrwiese“ an der Altmühl im Überschwemmungsbereich liege. Anstatt die Anlage zu erweitern, schlugen die Behörden der Stadt vor, den Campingplatz doch komplett vom Fluss zu entfernen und ihn etwas in das Wohngebiet An der Stöß neu zu bauen.

„Eine längere Geschichte“

Das sorgte bei Bürgermeister Florian Gallus (CSU) für wenig Begeisterung. Sichtlich verärgert führt der Rathauschef aus, dass er dieser Rechtsauslegung nicht folgen könne. Man müsse jetzt mit Gesprächen auf politischer Ebene weitermachen und auch den Vergleich mit anderen Regierungsbezirken zur Sprache bringen. „Aber das wird eine längere Geschichte“, prognostizierte Gallus und will nun eine kurzfristige Lösung für den Fortbestand des Campingplatzes ab der Saison 2025 finden.

Nach der Saison 2024 endet der Vertrag der Stadt mit dem derzeitigen Pächter. Das wollte man dazu nutzen, eine Runderneuerung des Campingplatzes anzugehen und ihn in diesem Zuge auch um 30 Prozent zu erweitern. Bürgermeister Gallus nahm den Campingplatz zum Anlass, um auf die Erschwernisse der Bürokratie hinzuweisen, die aus seiner Sicht immer schlimmer würden. Man brauche für die Gespräche und Abstimmungen mit den Behörden immer mehr Zeit.

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