Altmühltherme: Trotz Corona ins Freibad

13.6.2020, 06:04 Uhr
Nach der „Schafskälte“ und trotz Corona-Pandemie wird im Freibad der Treuchtlinger Altmühltherme seit Mittwoch, 10. Juni, wieder geschwommen und geplanscht. Absperrungen, Hinweisschilder und mehr Aufsichtspersonal sorgen allerdings dafür, dass die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden.

Nach der „Schafskälte“ und trotz Corona-Pandemie wird im Freibad der Treuchtlinger Altmühltherme seit Mittwoch, 10. Juni, wieder geschwommen und geplanscht. Absperrungen, Hinweisschilder und mehr Aufsichtspersonal sorgen allerdings dafür, dass die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. © Patrick Shaw

Seit Mittwoch (10. Juni) hat der Außenbereich des Familien- und Aktivbads nun wieder geöffnet. Zwar gelten strikte Regeln, anders als in vielen Bädern war es für Thermenchef Ulrich Schumann aber „keine Frage ob, sondern nur wann wir öffnen“.

Gestern blieb die Besucherzahl trotz Sonne noch übersichtlich, aber auch für einen größeren Ansturm sieht Schumann die Therme gewappnet. Um Abstand zu halten, dürfen nur rund 50 Gäste gleichzeitig in jedes Außenbecken (doppelt so viele wie zunächst angekündigt), 90 auf die Liegewiese und 20 auf die Terrasse.

Die Schäden an den Beckenrändern wurden provisorisch gekittet und das Aufsichtspersonal aufgestockt. Für die Therme ist Corona dennoch ein Desaster: Neben den Millionen für die Modernisierung und die noch offene Freibad-Sanierung schätzt Schumann das Defizit allein durch die Pandemie auf gut 400 000 Euro.

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