Am Altmühlufer: Baumriese nach 100 Jahren zu Fall gebracht

2.3.2021, 15:25 Uhr
Neben dem mächtigen Fuß der alten Weide am Altmühlufer in Bubenheim wirkt das Boot des Wasserwirtschaftsamtes ziemlich klein.

Neben dem mächtigen Fuß der alten Weide am Altmühlufer in Bubenheim wirkt das Boot des Wasserwirtschaftsamtes ziemlich klein. © Patrick Shaw

Am Dienstag (2. März) machten sich Stadtbauhof, Wasserwirtschaftsamt und Bubenheimer Bürger nun gemeinsam ans Aufräumen – keine einfache Aktion bei dem tonnenschweren, rund anderthalb Meter durchmessenden Stamm samt weit ausladendem Astwerk. Unter den Augen von Ortssprecher Günter Albrecht und seines Vorgängers Karl Kamm, die sich beide froh darüber zeigten, dass der mächtige Baum nicht in die andere Richtung auf eines der angrenzenden Häuser gestürzt ist, mühten sich die Arbeiter am Ufer und vom Boot aus, die Weide zu zerlegen und die immer noch beachtlichen Stücke mit schwerem Gerät aus dem Wasser zu ziehen.

Der im Innern bereits größtenteils hohle Stamm findet nun seine letzte Bestimmung im neuen Biotop zwischen Bubenheim und Wettelsheim, wo er umweltgerecht verrotten darf und noch einige Jahre lang Tieren und Pflanzen Nahrung und Unterschlupf bieten wird. Lob gab es nach dem mehrstündigen Arbeitseinsatz von Ortssprecher Albrecht für die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten, dank derer die Altmühl nach dem heftigen Schneebruch von Mitte Februar nun wieder frei für Bootsfahrer ist. Angesichts des Frühlingswetters waren die ersten davon in den vergangenen Tagen bereits auf dem Fluss unterwegs.

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