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Burning Beach 2019: Fritz Kalkbrenner und Sven Väth bestätigt

Mehrere Größen aus der Elektroszene geben sich in diesem Jahr die Ehre - 16.02.2019 06:00 Uhr

2018 haben sich gut 5000 Feierfreudige am Brombachsee zusammengefunden. © Lukas Seufert


Ausgeprägte Freunde der elektronischen Musik dürften bei diesem Line-Up ordentlich Speichelfluss bekommen. Der Burning Beach ist 2019 sehr prominent aufgestellt und das Festival zwischen Strand und Wald geht erneut einen Schritt nach vorne. Im vergangenen Jahr hatte man mit Sven Väth als Headliner bereits ein deutliches Zeichen gesetzt, dass man mit dem Burning Beach ehrgeizige Pläne hat.

In diesem Jahr untermauert man die Ambitionen nochmal kräftig: das Väth-Comeback plus Fritz Kalkbrenner geben eine sehr kräftige Doppelspitze für das Festival ab. Beide zählen zu dem immer noch überschaubaren Kreis an Techno-DJs, die man auch im Mainstream kennt. Der Ostberliner Sänger, Produzent und Komponist Fritz Kalkbrenner ist bekannt für meisterhafte Arrangements und wuchtig-analogen Soundgebilden, in deren präzisem Sound-Design man sich gerne verliert.

Seine größten Hits wie "Get A Life", "Facing The Sun" oder "Back Home" - basierten auf sanften, souligen House-Beats – "Back Home" erreichte dabei sogar Goldstatus. Als einen der ganz großen Turntable-Artists weltweit hat Sven Väth natürlich Legendenstatus. Er hat die Clubkultur seit den 90ern immer wieder neugestaltet und geprägt und ist heute aktueller denn je. 2019 feiert er mit der 20. Saison des Cocoon Ibiza einen runden Geburtstag.

Das Open Air am Ufer des Brombachsees dürfte mit diesem Line Up wohl mindestens auf das Ergebnis von 2018 hoffen. Da hatte man gut 5000 Feierfreudigen an den Beach gebracht. Neben dem Line-Up ist das Areal direkt am Strand des Brombachsees einer der Gründe für den Erfolg dieses kontinuierlich aufgebauten Festivals.

Viel Liebe zum Detail

Wo kann man schon mit den Füßen im Wasser raven und nachts dem Mond dabei zusehen, wie er über den Wald wandert und im See versinkt? Dazu kommt, dass die Festivalmacher vom Concertbüro Franken das Areal mit viel Liebe zum Detail bespielen. Neben der Technik-Schlacht auf der Hauptbühne gibt es zwei weitere, intimere Bühnenbereiche und zudem allerlei Sachen für Auge und Erlebnis.

Jedes Jahr zaubert man so eine dreitägige Realitätsflucht an den See, die zunehmend mehr Fans auch außerhalb der Techno-Szene begeistert. Beim Gang über das Festivalgelände stößt man auf allerlei wunderliche Artefakte: vom Feuerbrunnen, über Steampunk-Kunstwerk und Mini-Sauna bis zur privaten Disco-Box. Neben Väth und Kalkbrenner finden sich weitere Größen der Elektroszene am DJ Pult ein: Victor Ruiz (Brasilien) und Thomas Schumacher (Berlin) bestimmen aktuell die Beatport Techno Charts und landeten mit "Wonder" im vergangenen Herbst zielsicher auf der Nummer 1.

Ähnlich angesagt sind Hidden Empire. "Das Duo bringt die deepesten Elemente von House und Techno zusammen und verbindet diese zu einer euphorisierenden Kombination aus straighten Beats und hypnotischen Melodien, heißt es in einer Pressemitteilung des Veranstalters. Eine musikalische Schönheit im Line-Up ist Dominik Eulberg: der ravende Ornithologe aus dem Westerwald wird in Allmannsdorf eines seiner raren Live-Sets zum besten geben. Zudem wird sich Beach Routinier Karotte pünktlich in seinem 50. Lebensjahr zum Nasty Kult-Sonntag.

Tickets für den Burning Beach gibt es unter anderem in der Geschäftsstelle des Weißenburger Tagblatts.

Wir verlosen 2x2 Tickets für das Burning Beach! Wenn Sie an der Verlosung teilnehmen möchten, beantworten Sie bitte die unten stehende Frage und schicken die Antwort über das Formular an die Online-Redaktion. Einsendeschluss ist der 8. März um 9 Uhr. 

 

 

 

Zur Einstimmung gibt's hier nocheinmal die Bilder aus dem letzten Jahr: 

Bilderstrecke zum Thema

Beste Stimmung beim Burning Beach Festival 2018

Der Allmannsdorfer Strand wird wohl noch öfter brennen: Die Burning-Beach-Veranstalter sind rundum zufrieden, die Klagen wegen Lärmbelästigung lassen sich an einer Hand abzählen und auch sonst musste die Polizei zu keinen nennenswerten Einsätzen an den Brombachsee ausrücken.


 

Jan Stephan

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