Das Limesbad bereitet sich auf die Öffnung vor

3.6.2021, 13:00 Uhr
Die Optik stimmt schon: Das Schwimmbecken im Limesbad ist seit Kurzem mit Wasser gefüllt. Allerdings ist das im Moment noch zu kalt zum Schwimmen.

Die Optik stimmt schon: Das Schwimmbecken im Limesbad ist seit Kurzem mit Wasser gefüllt. Allerdings ist das im Moment noch zu kalt zum Schwimmen. © Foto: Stadtwerke Weißenburg/Thomas Nickisch

Das Wasser ist bereits in den Becken und die Umwälzungen laufen, erklärt Bäderbetriebsleiter Thomas Nickisch. Allerdings müssen er und sein Team noch einige technische Probleme beheben – und zum Schwimmen ist es außerdem noch zu kalt. "Die Wassertemperatur im Schwimmbecken liegt gerade einmal bei 14 Grad, das hält man ja gar nicht lange aus. Erst ab etwa 20 Grad wird‘s angenehm."


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Ein Grund für die noch niedrigen Temperaturen ist auch die neue Solar-Heizungsanlage. Sie konnte aufgrund des unbeständigen Wetters später als geplant installiert werden und ihren Betrieb aufnehmen. Grundsätzlich ist diese neue Anlage aber leistungsstärker als die bisherige, die Solarmodule sind über die gesamte Dachfläche verteilt. "Wir können so schneller höhere Temperaturen erreichen", sagt Nickisch.

Zudem hatte man sich im Weißenburger Limesbad auch bewusst zurückhaltend verhalten, was die Öffnung angeht. Bis Mitte Mai gab es für Freibäder noch keine Öffnungsperspektiven. "Wir warten noch", hatte Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Lang damals gegenüber unserer Zeitung erklärt. Immerhin war man in diesem Jahr optimistischer als im vergangenen Jahr, als die Stadtwerke eigentlich gar nicht hatten aufsperren wollen. 


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Der genaue Öffnungstermin wird noch in den kommenden Wochen bekannt gegeben. Das hängt unter anderem auch daran, wie eifrig die Sonne scheint, um das Wasser in den Becken aufzuheizen.

Bis dahin klären die Stadtwerke gerade noch offene Fragen und prüfen etwa auch, ob für die Kontaktdatenerhebung möglicherweise die Luca-App zum Einsatz kommen könnte. Derzeit ist allerdings noch das gleiche Vorgehen wie im vergangenen Jahr mittels Kontaktformular geplant.

Fest steht allerdings schon die Zahl der Besucher, die gleichzeitig auf das Gelände dürfen. Im vergangenen Jahr waren es 1300, heuer haben die Verantwortlichen der Stadtwerke auf 800 Personen reduziert. So können die Bademeister die Lage besser im Blick behalten, erklärt Nickisch. Sofern der Besucherstrom nicht mehr zu händeln ist, verhängt das Bad wie auch im vergangenen Jahr einen Einlassstopp. Dieser wird dann auf der Homepage des Limesbads bekannt gegeben.

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