Der elfte Saisonsieg des VfL war hart erkämpft

16.1.2018, 07:56 Uhr
Steuerte 14 Punkte für den VfL bei: Florian Beierlein.

Steuerte 14 Punkte für den VfL bei: Florian Beierlein. © Uwe Mühling (Archivfoto)

Die Treuchtlinger bleiben durch den Sieg Dritter der Tabelle hinter dem neuen Spitzenreiter TSV Oberhaching (24 Punkte) und dem neuen Zweiten Rockets Gotha II. Die Thüringer haben ebenso 22 Zähler auf dem Konto wie die VfL-Baskets und die Vilsbiburger, die nach der happigen 66:90-Pleite beim Topspiel in Oberhaching auf Rang vier zurückfielen.

„Wir werden uns steigern müssen und machen das auch“, stellte VfL-Trainer Stephan Harlander nach der Partie bei den Oberfranken fest. Dabei spielte der Coach auf rund 33 der insgesamt 40 Minuten Spielzeit an. Einzig im dritten Viertel zeigten die Treuchtlinger, warum sie aktuell zur Spitzengruppe der Regionalliga gehören, während die Gastgeber aus Bamberg mit vier Siegen weiter im Tabellenkeller verweilen. Im ersten Viertel war dieser Unterschied kaum zu erkennen. Mit 18:14 aus Sicht der Treuchtlinger ging es in die erste Viertelpause.

Im zweiten Durchgang ging es ähnlich weiter. Das Angriffsspiel der VfL-Baskets ließ das gewohnte Tempo vermissen und hinten machte vor allem Bambergs Center Frederik Adriaans Probleme. Bereits zwölf Punkte hatte der Niederländer zur Pause auf dem Konto, am Ende war er mit 16 Punkten Topscorer der Oberfranken. Ein Dreier mit Ablauf der Wurfuhr von Claudio Huhn und Punkte von Florian Beierlein sorgten für eine knappe 38:32-Führung der Treuchtlinger Korbjäger zur Pause.

Es folgte wie eingangs erwähnt die beste Phase der VfL-Jungs. Mit 23:12 entschieden sie das dritte Viertel für sich. Nach einem Dreier von Simon Geiselsöder war die Führung erstmals zweistellig (52:39). Zur Viertelpause erhöhte Tim Eisenberger auf 61:44. Im Schlussviertel plätscherte die Partie vor sich hin. Nach einem Ballverlust rollte die orange Kugel in die VfL-Hälfte, Bambergs Aufbauspieler David Schmitt schmiss sich hinterher und landete unglücklich auf der Schulter. Er musste im Anschluss per Krankenwagen abgeholt werden. „Bei der schweren Schulterverletzung von Schmitt spielt so ein Spiel und alles was war sowieso keine Rolle mehr. Gute Besserung an dieser Stelle“, schickte Treuchtlingens Coach Harlander beste Genesungswünsche der gesamten Mannschaft nach Bamberg.

Die Partie in der spärlich besetzten Bamberger Graf-Stauffenberg-Halle war im Anschluss entschieden. Die VfL-Baskets brachten den Vorsprung souverän über die Zeit. Am kommenden Wochenende empfangen sie den MTSV Schwabing zum ersten Heimspiel des Jahres. Und dabei heißt es aufgepasst, denn das Match wird diesmal am Sonntag, 21. Januar, ausgetragen. Beginn in der Turnhalle der Senefelder-Schule ist um 16 Uhr.

TTL Bamberg: Frederik Adriaans (16 Punkte, 8 Rebounds), Michael Lachmann (12 Punkte), David Schmitt (11), Nikolas Reichmann (8), Kevin Jefferson (5), Kilian Hubatschek (4), Nils Duckarm (4), Christoph Dippold (3), Daniel Eisenhardt (2), Felix Loch, Michael Dorn.

VfL Treuchtlingen: Kevin Vogt (2 Punkte), Moritz Schwarz (2), Tim Eisenberger (20 Punkte, 9 Assists, 7 Rebounds), Simon Geiselsöder (14 Punkte, 7 Rebounds), Claudio Huhn (6 Punkte, 6 Rebounds, 4 Assists), Jonathan Pospiech, Stefan Schmoll (13 Punkte, 9 Rebounds, 4 Assists), Tobias Hornn, Florian Beierlein (14), Jonathan Schwarz (6), Arne Stecher.

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