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Der FC/DJK scheiterte im Elfmeterschießen

Weißenburger Aus im Totopokal-Halbfinale gegen Marienstein – "Finale dahoam" verpasst - 05.10.2018 08:58 Uhr

Pokalfight am Lehenwiesenweg: Der SV Marienstein (oben der Torhüter und spätere Elfmeter-Held Gabriel Rehm) setzte sich im Halbfinale denkbar knapp gegen den FC/DJK Weißenburg (vorne Jochen Schwenk) durch.

05.10.2018 © Uwe Mühling


Besonders bitter für den Süd-Kreisligisten und Pokalsieger der Jahre 2013 und 2014: Er hatte bis zur Nachspielzeit noch mit 1:0 geführt und mehrfach die Vorentscheidung verpasst, kassierte dann aber in der 92. Minute das 1:1 und zog im Duell vom Punkt mit 3:4 den Kürzeren. Endstand also 4:5 aus Weißenburger Sicht. Der FC/DJK hätte im Endspiel, das am 1. Mai kommenden Jahres ausgetragen wird, laut Auslosung ein Heimspiel gehabt – daher auch „Finale dahoam“. Dieses Heimrecht hat nun der SV Rednitzhembach, der den Vergleich der Nord-Kreisligisten beim TSV Winkelhaid knapp mit 1:0 gewann und nun Gastgeber für den Bezirksligisten aus Marienstein sein wird.

Frühe Führung durch Pfefferlein

Bereits nach zwölf Minuten brachte Andreas Pfefferlein den heimischen FC/DJK am Lehenwiesenweg mit 1:0 in Führung. Marienstein versuchte in der Folgezeit zwar zum Ausgleich zu kommen, doch die Weißenburger Defensive und Torhüter Maximilian Bühring vereitelten die überschaubaren Chancen der Gäste. Eigentlich waren die Gastgeber dem zweiten Treffer näher als der SVM dem 1:1. Allerdings ließen Auernhammer, Pfefferlein und Co. teils sehr gute Möglichkeiten liegen. Die wohl beste davon hatte Kapitän Daniel Heckel, der nach feinem Solo frei vor dem gegnerischen Torwart Gabriel Rehm scheiterte. Praktisch mit der letzten Aktion, bei der Torhüter Bühring keine gute Figur machte, staubte Fabian Streller schließlich zum 1:1 ab. Zu diesem Zeitpunkt war Marienstein nach einer Gelb-Roten Karte gegen Pasqual Krieglmeier (Meckern, 80. Minute) bereits in Unterzahl.

Im Elfmeterschießen trafen Daniel Heckel, Raffael Rill und Benedikt Auernhammer für den FC/DJK, während Jochen Schwenk und Robin Unger in SVM-Keeper Rehm ihren Meister fanden. Für Marienstein waren Rou­tinier Markus Hörmann, Ramazan Kayapinar, Raphael Kraus und Se­bastian Heimisch erfolgreich. Den Elfer von Johannes Kammerbauer parierte Max Bühring – doch das sollte an diesem Tag nicht reichen.

FC/DJK Weißenburg: Bühring, Florian Heckel, Daniel Funer, Rill, Daniel Heckel, Unger, Lehmeyer, Schwenk, Pfefferlein, Auernhammer, Muska (eingewechselt: Britz, Paluszkiewicz, Huber).

SV Marienstein: Rehm, Kammerbauer, Heimisch, Kraus, Krieglmeier, Schmelz, Knör, Dorsch, Steib, Streller, Reichenberger (eingewechselt: Hörmann, Kayapinar).

Schiedsrichter: Körner (VfL Treuchtlingen); Zuschauer: 100 am Lehenwiesenweg.

Uwe Mühling

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