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Der fünfte Treuchtlinger Sieg in Serie

VfL-Baskets gewannen in Vilsbiburg mit 83:76 Punkten – Am kommenden Samstag Derby gegen Ansbach - 12.03.2019 16:03 Uhr

Kaum zu bremsen: Wie hier im Hinspiel war Claudio Huhn auch jüngst in Vilsbiburg einer der Leistungsträger seines Teams und steuerte 13 Punkte bei. Bester Werfer war Simon Geiselsöder (links im Hintergrund). © Uwe Mühling


„Es war wie immer in Vilsbiburg sehr umkämpft“, blickte Stephan Harlander nach dem Abpfiff auf die Partie. Und obwohl er keine gute Leistung seiner Mannschaft bestaunen konnte, dürften ihm die ersten Minuten wohl durchaus gefallen haben. Immer wieder lief sein Team die einstudierten Spielzüge sehr gut und kam zu einfachen Abschlüssen unter dem Korb. Daraus resultierte eine 20:8-Führung. Die Gastgeber reagierten mit einer Umstellung auf Zonenverteidigung und brachen so den Rhythmus der Treuchtlinger. Bis zum Viertelende gelang den Vilsbiburgern dern Ausgleich zum 21:21.

Auch das zweite Viertel verlief sehr ausgeglichen. Besonders Florian Beierlein und Simon Geiselsöder, die beide zur Pause schon elf Zähler auf dem Konto hatten, hielten ihr Team im Spiel. Mit 40:39 führten die Gastgeber nur knapp.

Die Partie wogte hin und her und erst gegen Ende des dritten Viertels gelang es den Niederbayern, sich etwas abzusetzen (57:51). Doch dann brachte VfL-Coach Harlander Robin Seeberger. Der Center brachte viel Energie von der Bank und schoss sein Team mit vier versenkten Freiwürfen wieder heran. So blieb die Partie bis in die Schlussminuten offen.

„Wir hatten heute mit Claudio Huhn, Simon Geiselsöder und Peter Zeis drei Spieler, die die Ruhe behalten haben“, bilanzierte Trainer Stephan Harlander. Besonders Geiselsöder und Zeis waren in der Schlussphase immer wieder von der Freiwurflinie erfolgreich. 20 verwandelte Freiwürfe von 24 sind ebenso bemerkenswert wie die Dreierquote von fast 43 Prozent (neun von 21).

Der Blick auf die Statistik zeigt, dass dies den Unterschied machte in einem eher schwachen Spiel beider Teams. Das letzte Viertel ging mit 24:19 an die Treuchtlinger, die am Ende 83:76 vorne lagen. Stephan Harlander sah aber auch viel Positives: „Alle haben gut gekämpft und sind sehr gut coachbar, so konnten wir einige schwierige Si tuationen gut überstehen.“ Nach dem 13. Saisonerfolg zog er ein erwartungsvolles Fazit: „Wir sind bereit für das Derby.“

Schon am kommenden Samstag empfangen die Baskets den langjährigen Rivalen aus Ansbach. Die Bezirkshauptstädter sind schwach ins neue Jahr gestartet, müssen mit Goran Petrovic und Steven Ward auf zwei ihrer Leistungsträger verzichten, konnten sich aber zuletzt mit einem souveränen 93:77-Erfolg gegen Bad Aibling etwas freischwimmen und werden sicherlich topmotiviert ins Derby gehen.

VfL Treuchtlingen: Kevin Vogt, Simon Geiselsöder (19), Claudio Huhn (13, 8 Rebounds), Stefan Schmoll (14), Robin Seeberger (8, 8 Rebounds), Florian Beierlein (14), Luca Wörrlein (7), Jonathan Schwarz, Peter Zeis (8, 6 Assists, 7 Rebounds).

Baskets Vilsbiburg (Topwerte): Kendall Timmons (20,6 Rebounds), Lubos Novy (14, sechs Rebounds), Josef Leierseder (8), Davor Barovic (7, 8 Rebounds).

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