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Sonntag, 20.10.2019

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Die letzten schwimmenden Häuser schweben ein

Ferienhauspark bei Ramsberg wird am Donnerstag vollständig - 13.03.2019 07:54 Uhr

Abschluss: Am Donnerstag schweben die beiden letzten der insgesamt 19 Floating Houses am Kranhaken ein. In Ramsberg gibt es dann den bislang größten schwimmenden Ferienpark Deutschlands. © Jan Stephan (Archivfoto)


Dadurch ist laut der Betreiberfirma Eco Lodges Deutschlands erster schwimmender Ferienhauspark fertiggestellt, der schon bald vom Deutschen Tourismusverband (DTV) mit vier Sternen zertifiziert werden soll. Die Betriebsgesellschaft Eco Lodges GmbH ist am Brombachsee für die Vermietung, den Betrieb und für die Verwaltung der schwimmenden Hausanlage verantwortlich und bietet unter anderem ein Full-Service-Konzept inklusive Frühstück und Reinigung an. Erstmalig war der bislang schon existierende Teil des schwimmenden Ferienhausparks über Silvester komplett ausgebucht.

Nach Vorstellung der Investoren und Eigentümer können die Floating Houses theoretisch bis zu 365 Tage im Jahr gebucht werden. Eine realistische Auslastung liegt laut Eco Lodges bei rund 180 Vermietungstagen pro Haus und Jahr (durchschnittlicher Vermietungspreis ca. 178 Euro pro Haus für zwei bis fünf Personen). Für die Eigentümer soll sich somit eine Rendite von rund 3,5 Prozent pro Jahr (zuzüglich erhöhte Abschreibungsmöglichkeit von bis zu 50 Prozent in den ersten beiden Jahren, weil die Floating Houses als mobiles Wirtschaftsgut gelten) ergeben.

„Gute Werbung“

Vor rund eineinhalb Jahren, als nur ein Musterhaus in der Ramsberger Marina lag, hatte Landrat Gerhard Wägemann die Floating Houses bereits als „touristischen Anziehungspunkt“ bezeichnet. Jährlich sollen sie in Zukunft rund 12 000 neue Übernachtungen generieren. Die schwimmenden Häuser galten seit ihrer Planung als „gute Werbung für den Brombachsee“, weil das Projekt in dieser Größe bislang deutschlandweit einmalig ist.

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Mit der Planung der Floating Houses musste auch das Weißenburger Landratsamt echte Pionierarbeit leis­ten, bestätigte Wägemann: „Das ist das erste Mal in Bayern, dass jemand einen Bebauungsplan auf dem Wasser erstellt hat.“

Markus Steiner

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