Sonntag, 28.02.2021

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Erkan Dinar entschuldigt sich und will Hilfe annehmen

Stellungnahme zu Kneipenvorfällen - 24.02.2017 12:00 Uhr

Stadtrat Erkan Dinar hat sich entschuldigt und will Hilfe in Anspruch nehmen.

23.02.2017 © WT-Archiv


Zu­dem urinierte er direkt vor einem Lokal. Die betroffenen Gastwirte erteilten ihm daraufhin Hausverbote. Jetzt hat sich Dinar in einer schriftlichen Stellungnahme, die unserer Zeitung vorliegt, öffentlich für sein Fehlverhalten entschuldigt.

„Ich entschuldige mich aufrichtig für mein persönliches Fehlverhalten an diesem Abend. Nach Beratungen, Diskussionen und vielen Gesprächen mit meiner Familie, Genossen und Freunden habe ich beschlossen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, um meine Probleme diesbezüglich aufzuarbeiten.“ Dinar, der zurzeit krank geschrieben ist, gab an, dass er bereit sei, sich aktiv an der Aufarbeitung der Geschehnisse zu beteiligen.

Dank an die Familie

„Ich bin dankbar dafür, dass meine Familie, die engsten Freunde und auch die Partei mir die Zeit eingestanden haben, die ich für die notwendige persönliche Aufarbeitung benötige. Ich möchte ausschließen können, dass es jemals wieder zu einem solchen Fehlverhalten kommt, und werde mir die dafür notwendige Zeit auch selber einräumen“, schreibt Dinar abschließend.

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Schon einmal, im Jahr 2014, hatte Dinar auf der Weißenburger Kirchweih beleidigt und geschlagen und hat im Nachgang einen Strafbefehl akzeptiert. Auch damals war Dinar nach Augenzeugenberichten stark alkoholisiert und sei extrem aggressiv aufgetreten. Rücktrittsforderungen von allen Seiten ließen ihn damals kalt.

Er bot damals seiner Partei aber den Rückritt vom Stadtratsmandat an und überließ damit der Partei die Entscheidung. Ob er sich dieses Mal mit dem Gedanken trägt, seine kommunalpolitischen Ämter zur Verfügung zu stellen, ließ er offen. Normalerweise säße Dinar noch bis zur nächsten Wahl im Jahr 2020 im Weißenburger Stadtrat und auch im Kreistag.

Markus Steiner

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