In der 1. Regionalliga

Es läuft bei den VfL-Baskets: dritter Sieg im dritten Spiel

2.11.2021, 15:02 Uhr
Die beiden Topscorer nach dem Spiel beim gemeinsamen Bierchen: Rosenheims Jguwon Hogges (links, 31 Punkte) und Treuchtlingens Stefan Schmoll (29 Punkte).
 

Die beiden Topscorer nach dem Spiel beim gemeinsamen Bierchen: Rosenheims Jguwon Hogges (links, 31 Punkte) und Treuchtlingens Stefan Schmoll (29 Punkte).   © Uwe Mühling, WT

Gegen das Schlusslicht aus Rosenheim lagen die Mannen um Trainer Stephan Harlander und Kapitän Stefan Schmoll von Beginn an in Führung und gaben sie zu keinem Zeitpunkt mehr ab. Ein klassischer Start-Ziel-Sieg, wenn man so will. Zwischenzeitlich betrug der Vorsprung satte 31 Punkte, am Ende waren es immerhin noch 29 Zähler.

Dementsprechend positiv war die Stimmung im VfL-Lager und bei den gut 300 heimischen Zuschauern, die ihre Mannschaft in der „Sene“ einmal mehr hervorragend unterstützten.

31 Punkte von Hogges, 29 von Schmoll

Bei aller Freude über den klaren Erfolg, schwang allerdings auch die Erkenntnis mit, dass Rosenheim an diesem Tag kein wirklicher Gradmesser war. Die Gäste waren nur im zweiten Abschnitt (28:26) gut im Spiel. Die anderen drei Viertel verloren sie deutlich. Daran konnte auch ihr Anführer und Topscorer Jguwon Hogges mit seinen 31 Punkten und 15 Rebounds nichts ändern.

Der Treuchtlinger Offensivpower (hier eine Szene mit Simon Geiselsöder, links) hatten die Gäste aus Rosenheim wenig entgegenzusetzen.
 

Der Treuchtlinger Offensivpower (hier eine Szene mit Simon Geiselsöder, links) hatten die Gäste aus Rosenheim wenig entgegenzusetzen.   © Uwe Mühling, WT

Auf Treuchtlinger Seite war zum dritten Mal in Folge Kapitän Stefan Schmoll der erfolgreichste Werfer. Seine 29 Punkte garnierte er noch mit zwölf Rebounds. Dem stand Co-Kapitän Claudio Huhn mit 26 Punkten kaum nach. „Beide sind seit Wochen in Topform“, lobte Trainer Harlander die beiden VfL-Urgesteine.

Darüberhinaus punkteten auch Simon Geiselsöder (15), Florian Beierlein (14) und Jonathan Schwarz (12) zweistellig. Letzterer zeigte zudem mit seinen sechs Rebounds dass er immer besser in Fahrt kommt und wie wichtig er für das Team ist. Auch Kevin Vogt, Moritz Schwarz, Yannick Rapke und Moritz Rettner steuerten Körbe bei.

Abwehrarbeit "nicht so intensiv"

Und auch alle weiteren Akteure des VfL-Zwölfer-Kaders erhielten ihre Einsatzzeiten – so auch die beiden Youngster Paul Mutterer und Jakob Vitzethum. Alles perfekt also? Na ja, nicht ganz: Trainer Stephan Harlander wollte nach dem deutlichen Erfolg zwar „nicht das Haar in der Suppe suchen“, merkte aber dennoch an, dass die Abwehrarbeit seines Teams „nicht so intensiv“ wie beim furiosen Auftaktsieg vor zwei Wochen gegen Schwabing war.

„Gegen die guten Teams müssen alle Details passen“, stellte der Coach heraus und im Hinblick darauf könne die teilweise nachlassende Intensität gegen einen frühzeitig besiegten Gegner wie Rosenheim „die entscheidenden Wettkampfübungsminuten kosten“. Harlander war trotz dieses Aspekts keineswegs unzufrieden mit der Leistung und dem Auftritt seiner Mannschaft, die er für den bisherigen, rundum gelungenen Saisonstart kollektiv lobte.

Ob es so erfolgreich weitergeht, wird sich am kommenden Samstag, 6. November, zeigen. Dann haben die VfL-Baskets erneut ein Heimmatch, das zugleich ein Spitzenspiel ist. Um 19 Uhr wird nämlich der starke Aufsteiger TSV Unterhaching in der Turnhalle der Senefelder Schule zu Gast sein. Die „Haching Baskets“ haben bislang ebenfalls drei Siege eingefahren. Am vergangenen Wochenende gewannen sie auswärts mit 120:117 (104:104) nach Verlängerung in Vilsbiburg. Wenn das mal keine Ansage ist . . .

Die Spielstatistik

VfL Treuchtlingen: Stefan Schmoll (29 Punkte, 12 Rebounds, 4 Assists), Claudio Huhn (26 Punkte, 4 Rebounds), Simon Geiselsöder (15 Punkte, 6 Rebounds, 3 Assists), Florian Beierlein (14 Punkte, 3 Assists), Jonathan Schwarz (12 Punkte, 6 Rebounds), Kevin Vogt (4. Punkte), Moritz Schwarz (3 Punkte, 4 Rebounds), Yannick Rapke (2), Moritz Rettner (1), Tobias Hornn, Paul Mutterer, Jakob Vitzethum.

Jonathan Schwarz (Mitte) zeigte gegen Rosenheim, wie wichtig er für das VfL-Team ist. Zwölf Punkte und sechs Rebounds standen für ihn in der Statistik.
 

Jonathan Schwarz (Mitte) zeigte gegen Rosenheim, wie wichtig er für das VfL-Team ist. Zwölf Punkte und sechs Rebounds standen für ihn in der Statistik.   © Uwe Mühling, WT

SB/DJK Rosenheim: Jguwon Hogges (31 Punkte, 15 Rebounds), James Bosnakis (14), Miodrag Mirceta (12), Maximilian Perner (6), Severin Weigel (4), Johannes Raab (3), Roobaa Shigut (3), Marinus Laubert (2), Varfie Kromah (2), Ikar Nsingi, Stephan Hlatky, Metius Hyska.

Die einzelnen Viertel: 33:17, 28:26, 24:17, 21:17; Zuschauer: 320.

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