Hausbewohner gefesselt und erpresst

Nach nächtlichem Überfall in Weißenburg: Das ist der Stand der Ermittlungen

Miriam Zöllich
Miriam Zöllich

Weißenburger Tagblatt

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11.5.2022, 10:28 Uhr
Die Beamten sind etlichen Hinweise aus der Bevölkerung nachgegangen und haben Zeugen befragt - doch bislang haben sie keine Verdächtigen ausfindig machen können. 

© Jens Büttner/zb/dpa/Symbolbild Die Beamten sind etlichen Hinweise aus der Bevölkerung nachgegangen und haben Zeugen befragt - doch bislang haben sie keine Verdächtigen ausfindig machen können. 

In der Nacht zum Mittwoch (4. Mai) waren die beiden unbekannten Männer gegen halb zwei in das Haus des alleinstehenden Senioren eingedrungen. Nach der Tat konnten sie mit ihrer Beute flüchten – und bis heute hat die Kriminalpolizei Ansbach „keine heiße Spur“, erklärt das Polizeipräsidium Mittelfranken auf Anfrage unserer Zeitung.

Es seien zwar zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, doch auch diese haben bislang nicht zu einer Identifizierung der Täter geführt. Im Zuge der Hinweise hat die Kripo auch den Kirchweihplatz – etwa 100 Meter Luftlinie vom Tatort – aufgesucht. Dort hält sich seit einiger Zeit eine größere Personengruppe mit Wohnwagen auf, viele von ihnen mit französischen Kennzeichen.

Personenbefragungen ohne Ergebnis

Das Opfer des Raubüberfalls hatte angegeben, die Täter haben in einer Mischung aus Osteuropäisch, Französisch und Deutsch gesprochen. Die Polizei befragte die derzeit auf dem Kirchweihplatz campierenden Personen, konnte jedoch auch daraus keine Verdachtsmomente ableiten, erklärte das Präsidium Mittelfranken.

Der überfallene Mann hat nach Angaben der Polizei keine schwereren Verletzungen erlitten und ist wohlauf. Über die Höhe des finanziellen Schadens gibt es keine Auskunft. Zeugen, die um den Tatzeitpunkt oder auch in den Tagen zuvor auffällige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter Telefon 0911/21123333 zu melden.