Neue Doppelstockzüge zwischen Nürnberg und München

11.11.2016, 16:16 Uhr
Barrierefreier Einstieg, Steckdosen an allen Plätzen und mehr Platz für Fahrräder: das bieten die neuen Twindexx-Züge der Deutschen Bahn.

Barrierefreier Einstieg, Steckdosen an allen Plätzen und mehr Platz für Fahrräder: das bieten die neuen Twindexx-Züge der Deutschen Bahn. © Benjamin Huck

Zwar waren auf der Strecke bislang auch schon Doppelstockwagen unterwegs, doch die neuen Züge haben einige neue Komfortmerkmale. So ist der Einstieg nun barrierefrei, es gibt an jeden Plätzen Steckdosen und Leselampen. Außerdem sollen in den Mehrzweckabteilen künftig bis zu 80 Fahrräder Platz finden. Neu ist auch der Name des Angebots: Die Züge verkehren künftig als "München-Nürnberg-Express", genauso wie die Verbindungen über die ICE-Schnellfahrstrecke.

Bislang sind nur die Mittelwagen im Einsatz, die von einer Elektrolok gezogen werden. Künftig sollen sie durch Triebwagen an Zugkopf und -ende ersetzt werden. In den sechsteiligen Zügen sollen dann 695 Personen einen Sitzplatz finden, in den vierteiligen Zügen werden es 425 sein.

Zunächst sind die neuen Twindexx-Züge als Regionalbahn zwischen Nürnberg, Treuchtlingen, Ingolstadt und München unterwegs. Auch der Regionalexpress Nürnberg-Treuchtlingen und die Züge zwischen Nürnberg, Treuchtlingen, Donauwörth und Augsburg sollen bis spätestens Anfang 2018 auf das neue Zugmaterial umsteigen.

Durch die zusätzlichen Waggons plant die Deutsche Bahn auch mehr weitere Verbindungen. Zwischen Treuchtlingen und Nürnberg wird Montag bis Freitag der bestehende Halbstundentakt nachmittags und im Berufsverkehr in die Vormittagsstunden sowie in den abendlichen Berufsverkehr ausgeweitet. Ab dem 11. Dezember 2016 soll es fünf zusätzliche RE-Züge zwischen Nürnberg und Treuchtlingen geben.

Auch auf der Strecke über Kinding und Allersberg will DB Regio Bayern neue Doppelstockzüge einsetzen - allerdings erst Ende 2018, da es von seiten des Zugherstellers zu Lieferverzögerungen kommt.

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