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Donnerstag, 18.07.2019

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Pleinfeld: Seenlandretter sind wieder im Einsatz

Zusätzlicher Rettungswagen in der Badesaison - 19.06.2019 11:34 Uhr

Für schnelle Hilfe im Seenland: Wenn sich an den Sommerwochenenden die Urlauber im Seenland tummeln, steht ein Rettungswagen in Pleinfeld bereit. Bürgermeister Stefan Frühwald (re.) und BRK-Geschäftsführer Rainer Braun (li.) wünschten viel Glück. © Foto: BRk Südfranken


Ab sofort sind in Pleinfeld den Sommer über wieder die Seenlandretter im Einsatz. Dabei handelt es sich um einen zusätzlichen Rettungswagen des Kreisverbandes Südfranken des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), der in Pleinfeld stationiert ist, um das durch den Betrieb am See höhere Einsatzrisiko zu betreuen.

Im Jahr 2001 hatte das Rote Kreuz die Stationierung als freiwillige Leistung eingeführt, weil man aus Erfahrung um den Bedarf wusste. Dass das eine gute Idee war, hat zwischenzeitlich auch das Bayerische Innenministerium bestätigt und den Bedarf offiziell anerkannt.

2018 über 100 Einsätze

Im vergangenen Jahr rückten die Seenlandretter immerhin zu 119 Einsätzen aus. Und das, obwohl man nur an den Wochenenden von 10 bis 22 Uhr (samstags) und 10 bis 18 Uhr (sonntags) sowie zu speziellen Ver-anstaltungen und Festen im Einsatz ist.

Saisonstart für den Seenlandretter ist traditionell das Pleinfelder Bürgerfest. BRK-Geschäftsführer Rainer Braun sprach daher bei der offiziellen Indienststellung im Beisein von Pleinfelds neuem Bürgermeister Stefan Frühwald von einer richtigen, zusätzliche Sicherheit produzierenden Entscheidung zum Wohle der Pleinfelder und zudem aller Urlauber und Ausflügler im Seenland.

Stellvertretend für alle Einsatzkräfte, die in den kommenden Monaten Dienst tun, sprachen Braun und Frühwald der "Jungfern-Besatzung" des Seenlandretters mit Notfallsanitäter Michael Meier und Rettungssanitäter Markus Riedl ihren Dank aus.

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Besuch im Damm: Unter den Wassermassen des Brombachsees

Der Brombachsee ist ein Stausee von der Größe des Tegernsees. Um die riesigen Wassermassen aufzustauen, wurde ein riesiger Erd-Damm gebaut. Beim Besuch im Stollen, der sich durch den ganzen Damm zieht, kann schon ein beklemmendes Gefühl aufkommen. 31 Meter Wassersäule lagern über dem Kopf, wenn man sich in der Halle unterhalb der Wasserentnahme-Türme befindet. Auch ein kleines Kraftwerk erzeugt Strom, wenn das Wasser in das Bett des Brombachs ausströmt.


 

wt

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