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Pleinfelder SPD stellte Kandidatenliste auf

Mit neuen und bewährten Kandidaten gehen die Pleinfelder Sozialdemokraten in den Wahlkampf. - 06.01.2020 17:00 Uhr

Das Team der Pleinfelder SPD, das sich um möglichst viele Sitze im Gemeinderat bei der im März anstehenden Wahl bewibt. Bei der Nominierungsversammlung markierte man auch die inhaltlichen Positionen für den Wahlkampf. © Foto: SPD Pleinfeld


Die ersten sieben Plätze komplettieren der Fraktionsvorsitzende Bernhard Endres, der Ortsbeauftragte Bernd Hörner aus Veitserlbach, Agnes Mendl, die ver.di-Vorsitzende des Ortsvereins Altmühltal aus Mischelbach, der selbständige Maler Jürgen Werner sowie die Diplom-Agraringenieurin Regina Hausmann-Löw. Die zweite Bürgermeisterin Ingeborg Dorschner kandidiert auf eigenen Wunsch auf Platz 20. "Ich bin nach wie vor sehr motiviert, meine Erfahrungen zum Wohle Pleinfelds einzubringen, jedoch finde ich auch, dass junge Köpfe die vorderen Plätze belegen sollten", begründete sie diesen Schritt. Wally Schmitt verzichtet nach 18 Jahren im Gemeinderat auf eine weitere Kandidatur, wird die SPD-Liste aber mit Rat und Tat weiter unterstützen.

Im Rückblick auf die vergangenen sechs Jahre resümierte Astrid Weiße, dass man als Gemeinderat viel bewegen könne. Dabei nannte sie beispielhaft den Bahnhof, der Anfang des kommenden Jahres umgebaut werde sowie den wiedereröffneten Jugendtreff in Pleinfeld. Wichtig sei zudem, Ideen einzubringen und Themen konstruktiv anzugehen, wie zum Beispiel das Förderprogramm der Staatsregierung für marode Hallenbäder zu prüfen, um die Möglichkeit für eine Wiedereröffnung des Pleinfelder Hallenbads auszuloten, die in der Bevölkerung von vielen Seiten gewünscht werde.

"Wir wollen gestalten"

"Wir wollen gestalten", gab der Ortsvereinsvorsitzende Felix Michahelles in seiner Rede über die inhaltliche Ausrichtung der SPD als Ziel für die kommende Kommunalwahl vor. Dabei gehe es darum, die "Marke Pleinfeld" positiv darzustellen. Gerade die Lage als größte Kommune am Großen Brombachsee biete eine hohe Wohnqualität mit vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten, die in Zusammenarbeit mit den angrenzenden Kommunen genutzt und in Zukunft auch selbstbewusst dargestellt werden sollten.

Wichtig sei auch die frühzeitige Einbindung der Bürger in Projekte sowie eine Mitwirkung beim Gestalten. Schließlich sei der Gemeinderat als Beschlussgremium der Gemeinde auf kreative Ideen und Engagement aus der Bevölkerung angewiesen. Dabei gelte es, Jugendtreffs im Kernort und den Ortsteilen zu unterstützen, ein umfassendes Radwegekonzept zu fördern sowie Klimaschutzmaßnahmen unter Einbindung der Bevölkerung schrittweise sozialverträglich umzusetzen. Dazu gehöre auch der Ausbau von Photovoltaikanlagen auf Gebäuden der Gemeinde. Zugleich müssten auch kritische Themen konstruktiv, aber mit Nachdruck gelöst werden, wie aktuell der Wohnpark am Fränkischen Meer.

"Dreh- und Angelpunkt ist unser Bahnhof in Pleinfeld", fügte Fraktionsvorsitzender Bernhard Endres an. "Gerade mit dem barrierefreien Ausbau haben wir jetzt die Möglichkeit, das Bahnhofsumfeld zu gestalten, unter anderem mit Toiletten auch für die Besucher des Bahnweihers. Außerdem müssen wir die Barrierefreiheit Richtung Seeseite weiter im Auge behalten".

Zudem wird der Zusammenhalt der Ortsteile mit der Marktgemeinde Pleinfeld ein Thema sein, wie Bernd Hörner aus Veitserlbach betonte. Bei der weiteren Vorstellung stellten viele Kandidaten wie Jürgen Werner dar, dass er bisher Politik nur von außen mitverfolgt habe, es aber wichtig sei, sich aktiv politisch in die Gemeinde einzubringen.

Konkrete Aktionen und weitere Inhalte werden auf einer Klausurtagung mit den Kandidaten beschlossen werden. Die SPD spricht sich ausdrücklich für sachliche Auseinandersetzungen und einen fairen Wahlkampf als Wettbewerb um die besten Ideen aus, hießt es auf der Nominierungsversammlung.

Mit 20 engagierten Bürgerinnen und Bürgern auf der nominierten Liste sei der Pleinfelder SPD-Ortsverein bestens für die Kommunalwahl 2020 aufgestellt, heißt es in der Pressemitteilung. Dabei seien die Ortsteile mit sieben Kandidaten gut vertreten, es wird von 20 bis 73 Jahre ein weites Altersspektrum abgedeckt und mit acht Frauen den Pleinfelder Bürgern eine für die Gemeinde repräsentative Liste angeboten.

 

Die SPD-Kandidaten in Pleinfeld

1. Astrid Weiße, 47 Jahre, Krankenschwester

2. Felix Michahelles, 38 Jahre, Diplom-Volkswirt (univ.), Berufsschullehrer

3. Bernhard Endres, 58 Jahre, KFZ-Mechaniker/Rentner

4. Bernd Hörner, 47 Jahre, Metzger

5. Agnes Mendl, 48 Jahre, kaufmännische Angestellte, Betriebsrätin

6. Jürgen Werner, 46 Jahre, selbstständiger Maler

7. Regina Hausmann-Löw, 38 Jahre, Diplom-Agraringenieurin, Landwirtin.

8. Christian Lutz, 38 Jahre, Außendienstmitarbeiter, Ramsberg

9. Markus Treiber, 49 Jahre, staatlich geprüfter QS-Prüfer, Pleinfeld

10. Jürgen Hutfles, 50 Jahre, Elektromeister, Fachoberlehrer Elektrotechnik

11. Eva Hefele, 35 Jahre, staatl. anerkannte Sport- und Gymnastiklehrerin.

12. Klaus Regler, 54 Jahre, Dipl.-Ing. Nachrichtentechnik (FH).

13. Tobias Erdmann, 28 Jahre, Diplom-Finanzwirt (FH).

14. Sebastian Witzgall, 25 Jahre, Feinwerkmechaniker.

15. Ines Helbig, 48 Jahre, Diplom-Sozialpädagogin (FH).

16. Susanne Dormer, 54 Jahre, Grundschullehrerin.

17. Hedwig Michahelles, 73 Jahre, Fachoberlehrerin i. R..

18. Christopher Sauer, 27 Jahre, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

19. Jonas Weiße, 20 Jahre, Auszubildender zum Erzieher.

20. Ingeborg Dorschner, 63 Jahre, Hausfrau, 2. Bürgermeisterin.

Ersatz

Silvia Holzmeier, 58 Jahre, Bürokauffrau.

wt

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