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Mittwoch, 26.06.2019

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Sattelzug fing bei Pappenheim Feuer: Fahrer rettet sich durch Sprung

Motorschaden war die Ursache für den Fahrzeugbrand auf der Wolfstalstrecke - 17.05.2019 08:57 Uhr

Sattelzug brannte aus © Robert Renner


Der Fahrer konnte sich durch einen Sprung aus dem Führerhaus retten. Er blieb unverletzt. Der Brand griff auch zum Teil auf den Sattelauflieger über. Die Feuerwehren Pappenheim, Bieswang und Zimmern waren rasch vor Ort. Mit Löschschaum wurde der Vollbrand des Fahrzeuges unter Kontrolle gebracht. Zusätzlich wurde die Weißenburger Feuerwehr mit ihrem Tanklöschfahrzeug zur Wasserversorgung an den Unfallort beordert.

Die Feuerwehren sperrten die Wolfstalstrecke für den Verkehr und leiteten ihn um. Sie löschten nicht nur den Brand, sondern banden auch ausgelaufene Betriebsstoffe und halfen bei der Fahrbahnreinigung. Vor Ort war zudem vorsorglich auch die Besatzung eines Rettungswagens und die Polizei Treuchtlingen mit zwei Streifenbesatzungen.

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Sattelzug in Flammen: Fahrer rettet sich durch Sprung aus Führerhaus

Ein Raub der Flammen wurde am Freitagmorgen gegen 6.30 Uhr die Zugmaschine eines Sattelzuges. Das schwere Gefährt hatte auf der sogenannten Wolfstalstrecke zwischen den beiden Pappenheimer Ortsteilen Bieswang und Zimmern (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen) nach einem Motorschaden in Sekundenschnelle Feuer gefangen. Der Fahrer konnte sich durch eine Sprung aus dem Führerhaus retten. Er blieb unverletzt.


Zur Bergung des Sattelzuges musste ein Spezialunternehmen angefordert werden. Da sich die Arbeiten hinzogen, galt es den Verkehr für längere Zeit großräumig umzuleiten, denn die Wolfstalstrecke ist eine wichtige Anbindung gerade für den Schwerlastverkehr aus und zu den Steinbrüchen im südlichen Landkreis. Für die Umleitung des Autoverkehrs kam erschwerend die Sperrung der Ortsdurchfahrt in Pappenheim hinzu. Der Verkehr musste also über das Altmühltal zur B2 und zur B13 fließen.

Wegen des Löschschaums und der ausgelaufenen Betriebsmittel, die ins Erdreich liefen, wurde auch das Wasserwirtschaftsamt verständigt. Der Sachschaden am Sattelzug dürfte im niedrigen sechsstelligen Euro-Bereich liegen.


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ROBERT RENNER

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