Treuchtlinger Schülerinnen helfen Flüchtlingskindern

22.12.2015, 14:11 Uhr
Im Bild die jugendlichen Helferinnen zusammen mit einem Teil ihrer Schützlinge. Für ihr Engagement wurden sie jetzt beschenkt, und zwar von Matthias Gründel von der Stadtverwaltung (hi.li.), von der Grundschul-Elternbeiratsvorsitzenden Petra Achatz (hi.2.v.li.) und von Anita Enser von der Stadtverwaltung (hi.re.). Hinten mit im Bild die Realschulleiterin der „Sene“, Angelika Gräbner (2.v.re.) sowie Grundschulleiter Herbert Brumm zusammen mit dem jungen Alex Hammel, der in der Stadt ein Soziales Jahr absolviert und in der Flüchtlingshilfe zu einem wichtigen Koordinator geworden ist.

Im Bild die jugendlichen Helferinnen zusammen mit einem Teil ihrer Schützlinge. Für ihr Engagement wurden sie jetzt beschenkt, und zwar von Matthias Gründel von der Stadtverwaltung (hi.li.), von der Grundschul-Elternbeiratsvorsitzenden Petra Achatz (hi.2.v.li.) und von Anita Enser von der Stadtverwaltung (hi.re.). Hinten mit im Bild die Realschulleiterin der „Sene“, Angelika Gräbner (2.v.re.) sowie Grundschulleiter Herbert Brumm zusammen mit dem jungen Alex Hammel, der in der Stadt ein Soziales Jahr absolviert und in der Flüchtlingshilfe zu einem wichtigen Koordinator geworden ist. © Hedwig

Schon eine zeitlang sind sie an zwei bis drei Nachmittagen pro Woche in der Treuchtlinger Grundschule, um mit den Kindern der sogenannten Übergangsklasse z.B. zu spielen oder unter Anleitung Wortschatztraining zu betreiben. Verantwortliche aus beiden Schulen sowie die Stadt Treuchtlingen sah nun den Moment gekommen, den Mädchen eine Anerkennung hierfür zuteil werden zu lassen.


Von der Stadtverwaltung war Mat­thias Gründel – zuständig für Schulen und Jugend – gekommen, um jedem von ihnen eine Badkarte zu überreichen. Die Elternbeiratsvorsitzende der Grundschule, Petra Achatz, hatte für jede junge Helferin eine Karte für das Treuchtlinger Kino „Central“ im Gepäck. Anita Enser von der Stadtverwaltung, die zudem den Asyl-Helferkreis koordiniert, verteilte Schokoladen-Nikoläuse. Realschuldirektorin Angelika Gräbner sprach davon, dass die Mädchen zu einem späteren Zeitpunkt in der „Sene“ noch eine Würdigung erfahren würden. Außerdem sollen deren Namen am Schwarzen Brett ausgehängt und lobend erwähnt werden. Und: Es ist daran gedacht, deren Engagement in der Zeugnisbewertung zu erwähnen.


Es sind namentlich Marlina Ayub Petros, Sophie-Marie Mühling, Joanna Mack, Jolina Wild, Helena Vitzethum, Nele Kroll, Leonie Heuberger, Jana Glöckler, Emilia Hauck, Lea-Sophie Heger, Vanessa Weigl sowie Jennifer Löfflad und Tamara Leuchauer. Ein Dank galt zudem Alexander Hammel, der derzeit ein Soziales Jahr absolviert und die Helferarbeit mit koordiniert.


In den letzten zwei bis drei Jahren waren es insgesamt knapp 50 Kinder aus dem Ausland, die in die Grundschule integriert wurden. Neu sind nun 27 Flüchtlingskinder aus dem Irak, aus Syrien und Tschetschenien, die in der sogenannten Übergangsklasse auf den deutschen Schulunterricht vorbereitet werden, während die anderen Kinder – unter anderem aus Polen, Spanien, Kroatien und Griechenland – längst auf andere Klassen verteilt sind.

Keine Kommentare