Dienstag, 25.02.2020

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Weißenburg bekommt einen Pumptrack

Im Frühjahr soll Baubeginn am Aumühlweiher sein. - 07.11.2019 15:11 Uhr

Im Frühjahr soll es losgehen mit dem Bau des Weißenburger Pumptracks. Er soll um den Bolzplatz am Aumühlweiher entstehen. Der alte Baumbestand wird dabei nicht angegriffen. © Foto: Robert Renner


100 000 Euro hat der Stadtrat für die Radler-Wellenbahn bewilligt. Gut die Hälfte der Kosten sind durch einen Zuschuss aus dem europäischen Leader-Programm gedeckt. Die Förderzusage über 50 400 Euro aus dem zuständige Amt für Landwirtschaft und Ernährung Nördlingen liegt mittlerweile vor. Die Leader-Unterstützung lobt Schröppel als "sehr erfreulich".

Das Konzept und die Vorplanung des Pumptracks haben der OB und Ulrich Heiß vom Stadtbauamt Anfang Mai bei einer Sitzung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) der Leader-Region Altmühlfranken in Heidenheim vorgestellt. Die Vorplanung samt grober Kostenschätzung hat die Firma pumptrack.de, eines der führenden Unternehmen der Branche, erstellt.

Sie wurde auch von der Stadtverwaltung in die weiteren Planungsschritte einbezogen. Nun wird die Ausschreibung für den Bau der Bahn rund um den Bolzplatz am Aumühlweiher vorbereitet, damit ist es, sobald es die Witterung im Frühjahr zulässt, mit dem Bau losgehen kann.

Die Bahn soll asphaltiert werden. Damit werde zwar die Fläche versiegelt, die Anlage sei so aber leichter zu unterhalten und langlebiger, machte Schröppel deutlich.

Wichtig sei auch, dass der Rasen um die Fahrbahn gut anwachse, bevor die Anlage in Betrieb gehe, sonst sei der Nachbesserungsbedarf enorm, wie sich an anderen Anlagen gezeigt habe, sagte Schröppel und bat jetzt schon um Verständnis dafür.

Wichtig ist dem OB der Hinweis, dass "der Baumbestand am Aumühlweiher nicht angetastet wird", die Bahn werde in das Gelände integriert. Scheinbar hatte es schon vorsorglich entsprechende Bedenken gegen die Wellenbahn gegeben.

Mit dieser soll ein Angebot auf der Höhe der Zeit an Freizeitsportler und junge Familien gleichzeitig gemacht werden und somit quasi eine moderne Art von Spielplatz entstehen. Ein Pumptrack ist ein Rundkurs mit Wellen, Steilkurven und Sprüngen. Beim Fahren darauf wird Geschwindigkeit durch Gewichtsverlagerung und gezielte Zieh- und Drückbewegungen aufgebaut. Mit ein wenig Übung kann die Bahn ganz ohne Tritt in die Pedale durchfahren werden.

Gezieltes Be- und Entlasten

Jeder, der Rad fahren kann, kann auch auf einem Pumptrack fahren. Das gezielte Be- und Entlasten – das sogenannte "Pumping" – funktioniert auch mit anderen Sportgeräten. Die Bahn kann also mit allem befahren werden, was Räder hat, egal ob Mountainbike, BMX, Skateboard, In- lineskates, Rollstuhl oder Roller. Selbst mit dem Laufrad können Kleinkinder ihre motorischen Fähigkeiten auf dem Pumptrack trainieren. Er dient zur Bewegungsförderung für Jung und Alt.

Während die Weißenburger Anlage noch etwas auf sich warten lässt, wird der Pumptrack in Gunzenhausen am Sonntag, 10. November, um 11 Uhr eingeweiht. Er befindet sich zwischen FC-Sportgelände und Recyclinghof.

Am Eröffnungstag stehen dort kostenfrei Fahrräder, Skateboards, BMX-Räder, Scooter und Helme zur Verfügung. Ein Trainer gibt Tipps zur Fahrtechnik. Und Profisportler, Youtube-Star und Social-Media-Influencer Lukas Knopf ist auf der Bahn bei Showfahrten zu bestaunen. Außerdem steht er für Autogramme zur Verfügung. Für Essen und Trinken ist gesorgt. Am Eröffnungstag ist die Anlage von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

ROBERT RENNER

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