Montag, 18.01.2021

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Weißenburger Hauptverkehrsstraße bekommt Radmarkierungen

In der Nürnberger Straße sind schon erste Vorarbeiten für die Schutzstreifen erfolgt - 01.12.2020 05:54 Uhr

Die Nürnberger Straße soll fahrradfreundlicher werden. Dazu werden in den nächsten Tagen die Markierungen für die Radfahrschutzstreifen aufgebracht. Im Vorfeld wurden bereits die alten Straßenmarkierungen beseitigt.

30.11.2020 © Foto: Robert Renner


"Die Firma hat uns wochenlang zappeln lassen", berichtete er. Jetzt aber seien die ersten Vorarbeiten erledigt. Die alten Fahrbahnmarkierungen, beispielsweise Mittelstreifen oder Abbiegespuren, wurden entfernt. Die Neumarkierung soll nun vorgenommen werden.

Bereits vor Monaten wurden Ausbesserungsarbeiten entlang der Fahrbahnränder und am Straßenbelag vorgenommen, um die Radfahrschutzstreifen in beide Fahrtrichtungen anlegen zu können. Das sollte eigentlich schon im Frühjahr geschehen. Doch die Sache verzögerte sich immer wieder.

Unterbrochen werden die Streifen im Bereich der Einmündung des Schmalwieser Weges und an der Überquerungshilfe auf Höhe des Takko-Marktes. Dort reicht die Straßenbreite nicht aus. Die Fahrbahn ist in der Nürnberger Straße zwischen 7,50 und zehn Meter breit.

Radwegerneuerung steht noch aus

Im Maßnahmenpaket enthalten war auch die Erneuerung des Radweges zwischen Weißenburg und Ellingen, der in weiten Teilen in einem schlechten Zustand ist. Hier stehen die Bauarbeiten allerdings auch noch aus. Angelegt ist hingegen schon die Überquerungshilfe nördlich der Einmündung der Galgenbergstraße. Sie soll gerade auch für Radler hilfreich sein, die von der Galgenbergstraße stadteinwärts fahren.

Generell soll demnächst das rund zehn Jahre alte Radwegekonzept der Stadt Weißenburg überarbeitet werden. Der Stadtrat hat beschlossen, dazu von drei Fachplanern Angebote einzuholen. Vom ersten Büro liegt das Angebot nun vor, berichtete der OB. Es soll als Blaupause hergenommen werde, um vergleichbare Angebote von den anderen Planern einzuholen.

Weitergearbeitet wurde Schröppel zufolge auch an den Grundlagen für das Altstadt-Verkehrskonzept. Dafür war eine Verkehrszählung nötig. Da sich in Corona-Zeiten die Verkehrs-ströme und Fahrzeugzahlen aber deutlich verändert hatten und auch die lange Sperrung der Wildbadstraße zu einem veränderten Bild geführt hätte, war die Datenerhebung nicht möglich.

Kurz vor dem aktuellen Corona-Lockdown wurde die Verkehrszählung im Oktober noch durchgeführt, sagte der OB. Die Zahlen lägen nun zur Auswertung beim Gutachter.

rr

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