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Samstag, 21.09.2019

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Weißenburger Kirchweih: Halbzeitbilanz ist positiv

Die ersten fünf Tage sind um, und mehrere Tausend Besucher feierten heuer besonders friedlich mit - 22.08.2019 06:07 Uhr

So soll die Kirchweih sein: Die Menschen feiern die fünfte Jahreszeit in Weißenburg glücklich und friedlich – wenn es sein muss auch mit zwei Maß gleichzeitig. © Foto: Robert Renner


"Es gibt nicht viel zu sagen" stieg Kirchweihausschussvorsitzender Andre Bengel ins Resümee ein. Mit dem Gesamterscheinungsbild des Festplatzes sei der Kirchweihausschuss, der das zehntägige Fest bekanntlich ehrenamtlich organisiert, "sehr zufrieden".

Leicht getrübt wurde Bengels Bilanz beim Thema Lautstärke. Es sei im Festplatzumfeld "nicht ganz so ruhig wie im vergangenen Jahr". Am Eröffnungsabend habe er die Quelle ausmachen können und darauf gedrungen, dass im Weinzelt der Dezibelbegrenzer eingesetzt wurde.

Das Thema Lärm griff auch Oberbürgermeister Jürgen Schröppel auf. In der Verwaltung sei eine Beschwerde dazu eingegangen. Darüber hinaus mussten zwei Vertretungsverbote verhängt werden, einmal in Folge einer Schlägerei auf dem Kirchweihheimweg und einmal, weil eine Sicherheitskraft angegangen wurde. "Ansonsten ist es ja ein Wunder, dass es bei den Menschenmassen, die unterwegs sind, nicht mehr Probleme gibt", freute sich der OB.

Polizeipräsenz sorgt für Ruhe

Dass es so friedlich zugeht, mag an der Polizeipräsenz liegen, auch durch Einsatzzüge von außerhalb. Am Wochenende wird jener aus Schwabach vor Ort sein, speziell auch am Freitagabend, kündigte stellvertretender Dienststellenleiter Klaus Ziegler an.

Sein Chef Rolf Rabus lobte die Zusammenarbeit mit allen Kirchweihverantwortlichen. Positiv hob er hervor, dass der Sicherheitsdienst im Bierzelt darauf achte, dass Jugendliche keinen Alkohol konsumieren. Dem Weißenburger Polizeichef zufolge werden seine Kollegen in den nächsten Tagen verstärkt auf "Wildpinkler" im Festplatzumfeld achten, über die sich Anwohner beschweren.

Festwirt Gerhard Widmann hat einen leichten Besucherrückgang festgestellt. Außerdem kommen nach seiner Wahrnehmung die Gäste später. Thomas Schneider zufolge sind aber "nur ein paar Hektoliter" Festbier weniger ausgeschenkt worden. Deutlicher zurückgegangen sei der Absatz von Zitronenlimo fürs Radler sowie von Wasser und Spezi, was der Brauereichef auf die Witterung zurückführt. Auch Weizen habe man etwas weniger ausgeschenkt.

Trotz des großen Bierkonsums gab es noch keinen Führerscheinentzug, was wohl auch mit der guten Resonanz, die die Kirchweihbuslinie Busunternehmer Rudolf Rombs zufolge erfährt, zusammenhängt. 

Robert Renner

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