Donnerstag, 21.11.2019

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Weißenburger Kita schon wieder erweitert

Die Kindertagesstätte Römer-Schätze in Steinleinsfurt ist um eine zusätzliche Gruppe gewachsen. - 07.11.2019 11:51 Uhr

Gerade erst eröffnet, schon wird der erste Anbau eingeweiht: Die Kindertagesstätte Römer-Schätze in der Steinleinsfurt hat sich vergrößert. Zur Einweihung bekam Weißenburgs Oberbürgermeister Jürgen Schröppel ein Lied gesungen. © Foto: Jan Stephan


Mit dem neuen, 135 Quadratmeter großen und rund 500 000 Euro teuren Anbau kann nun eine zweite Kindergarten-Gruppe mit 15 Kindern angeboten werden. Bislang gab es eine Kindergartengruppe und zwei Krippengruppen mit jeweils zehn Plätzen. Die Einrichtung ist die einzige im Landkreis, die von Anfang an als integrative Kindertagesstätte konzipiert wurde. So gibt es in den Krippengruppen jeweils drei Plätze für behinderte Kinder und in den Kindergartengruppen fünf Plätze für Kinder mit Einschränkungen. Die zweite Kindergartengruppe sei wichtig gewesen, um allen Kindern auf Inklusivplätzen die Möglichkeit zu bieten, auch im Kindergarten in der Steinleinsfurt zu bleiben.

"Als er mit seinen Plänen gekommen ist, habe ich erst mal gesagt: Jetzt tu‘ mal langsam, da ist ja noch nicht mal die Farbe vom Neubau trocken", erinnerte sich Weißenburgs Oberbürgermeister Jürgen Schröppel an seine erste Reaktion auf die Anfrage von Martin Britz. Aber man habe sich dann überzeugen lassen und dem Vorhaben zugestimmt. Um dieses möglich zu machen, baute man in den städtischen Einrichtungen in Holzingen und An der Schnürleinsmühle insgesamt 15 Kindergartenplätze ab, die an der Steinleinsfurt neu geschaffen werden konnten.

Inzwischen boome es im Kindergartenbereich und man sei froh, dass die Lebenshilfe mit ihren flachen Hierarchien so schnell Entscheidungen getroffen habe. Er freue sich auch, dass es in der Stadt mehrere Kindergartenträger gebe, so der OB. Wo andernorts oft alles an einem Anbieter hänge, habe man in Weißenburg die Lebenshilfe, die katholische und die evangelische Kirche, die Stadt, einen privaten Verein in Dettenheim und bald die Diakonie in der Schwärzgasse. "Dieses breite Spektrum macht ein Stück Lebensqualität aus und ist ein weicher Standortfaktor, wenn es etwa um Arbeitskräfte für die Region geht", so Schröppel.

JAN STEPHAN

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