Donnerstag, 20.02.2020

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Weißenburger Stadtball kam bei den Besuchern gut an

Märchenhafte Reise zu Aladdin und dem böse Wolf - 10.02.2020 05:58 Uhr

Zum zwöften Mal veranstalteten der FC/DJK Weißenburg und der Oberhochstatter Carnevalsverein (OCV) den Stadtball. Das abwechslungsreiche Programm kam beim Publikum bestens an. Die FC/DJK-Damen präsentierten sich als verrückte Hutmacherinnen aus "Alice im Wunderland" © Robert Renner


Es war der zwölfte Stadtball, den der FC/DJK Weißenburg und der Oberhochstatter Carnevalsverein (OCV) ins Kulturzentrum Karmeliterkirche zauberten. Und es war, da waren sich viele Besucher einig, der beste. Langjährige Gäste befanden, dass sich das Programm und dessen Qualität ständig weiterentwickelt haben und so gab es für die zahlreichen Darbietungen denn auch kräftig Applaus.

Die Stimmung war also bestens, und sehr zur Freude der beiden veranstaltenden Vereine hatten sich wieder eine ganze Reihe an Stadtpolitikern eingefunden – und zahlreiche neue Bewerber um Stadtratsmandate, dem Wahlkampf sei Dank. Wohl nicht nur deshalb war das Kulturzentrum bis auf den letzten Platz gefüllt.

Das OCV-Männerballett erobert als "Glücksbärchies" die Herzen der Zuschauer im Sturm. © Robert Renner


In den ersten Stadtballjahren hatte der Besuch der Stadträte aus Narrensicht eher zu wünschen übrig gelassen. Doch wie auch schon im vergangenen Jahr waren neben Oberbürgermeister Jürgen Schröppel, Bürgermeisterin Maria Schneller, die auch beim Tanz der FC/DJK-Damen mitwirkte, Lissy Pecoraro, Martin Britz, Katrin Schramm, Alexander Kohler und 3. Bürgermeister Gerhard Naß vertreten. Hinzugestoßen waren diesmal noch Sabine Käsberger und Anita Dollinger.

Allesamt wurden auch mit dem Sessionsorden des OCV ausgezeichnet. All jenen Kommunalpolitikern, die nicht zum Stadtball gekommen waren, beschied OCV-Präsident Tobias Satzinger: "Wir waren Euch in den vergangenen Jahren Wurst, dann brauchen wir Euch heute auch nicht."

Er führte gemeinsam mit Hofmarschall Alexander Neubauer durchs Programm – und zwar immer wenn der OCV an der Reihe war. Steuerte der FC/DJK etwas bei, übernahm Philipp Naß das Mikrofon, der auch die Begrüßung Reimform erledigte.

Gardetanzmarathon

Nach dem Einmarsch legten das OCV-Kinderprinzenpaar Emma I. und Valentin I. sowie die TollitätenMilena I. und Fabian I. ihre Prinzenwalzer aufs Parkett legen. Es folgte ein Gardetanzmarathon mit der Kinder- (Trainerinnen: Leonie Wägemann, Lea Parker-Satzinger und Vanessa Felleiter), der Junioren- (Trainerinnen: Celine Amler, Corinna Mößner und Maria Renner) und der Prinzengarde (Trainerinnen: Milena Amler und Jessica Pfahler) des OCV.

Und es ging weiter Schlag auf Schlag. Nach jeder Tanzrunde folgte eine Einlage. Zunächst waren die OCV-Kinder und die OCV-Junioren mit ihren Schautänzen sowie die FC/DJK-Damen (Trainerinnen: Claudia König, Brigitte Dollinger) an der Reihe. Während der OCV-Nachwuchs als Löwen, Zebras, Giraffen und Elefanten zu Musik aus dem Dschungelbuch unterwegs war beziehungsweise einen sehenswerten Bändertanz präsentierte, stürmten die FC/DJK-Damen als verrückte Hutmacherinnen ais "Alice im Wunderland" die Bühne.

Richtig viel Applaus heimsten auch die "U-40-Mädels" des FC/DJK, wie sie Philipp Naß titulierte" ein, die mit Aladdin eine Reise ins Morgenland unternahmen. Einstudiert hatten sie ihre Tänze unter Leitung von Heidi Schuster und Sarah König.

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Stadtball Weißenburg: Märchenhafte Reise zu Aladdin und dem böse Wolf

Zum zwöften Mal veranstalteten der FC/DJK Weißenburg und der Oberhochstatter Carnevalsverein (OCV) den Stadtball. Das abwechslungsreiche Programm kam beim Publikum bestens an.


Viel Gelächter gab es, als die OCV-Sketchgruppe ihre Version von "Rotkäppchen" urkomisch auf die Bühne brachte. Das Prinzenpaar wagte noch einen Rock ,n‘ Roll und das OCV-Männerballett eroberte einmal mehr die Herzen des Publikums im Sturm, diesmal als "Glücksbärchies".

Den Schlusspunkt setzten wie stets die OCV-Gardemädels, diesmal als Futur Girls mit einer kosmischen Nummer. Nach dem Schlussbild mit allen Aktiven wurde noch bis spät in die Nacht im festlich geschmückten Saal des Kulturzentrums bei Musik von "Magic Sound Thomas" und an der Bar gefeiert.

ROBERT RENNER

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