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Wohin mit den Problemabfällen in Altmühlfranken?

Der Landkreis bietet im April wieder Sondermüll-Aktionstage an - 15.04.2021 12:01 Uhr

Das ist alles Sondermüll. Entsprechende Stoffe können bei den verschiedenen Sondermüll-Aktionstagen in Altmühlfranken abgegeben werden.

 

08.05.2014 © Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen


Auch in Privathaushalten werden zunehmend Substanzen verwendet, die nicht nur der Natur und dem Menschen schaden können. Solche Stoffe findet man zum Beispiel in Farben und Lacken, in Pflege- und Reinigungsmitteln, Pflanzenschutzmitteln oder Batterien. Man erkennt sie an den Warnhinweisen auf der Verpackung.

Diese Stoffe müssen fachgerecht entsorgt werden – dazu gibt es die Sondermüll-Aktionstage. Reste oder verfallene Substanzen mit Gefahrenhinweisen gefährden vor allem die Umwelt. Geraten solche Schadstoffe in den Boden, das Wasser, die Luft oder in direkten Kontakt mit Lebewesen, kann dies schwerwiegende Folgen haben.

Die Abfallwirtschaft des Landkreises gibt Tipps für einen reibungslosen Ablauf der Sondermüll-Abgabe:

Eingehalten werden müssen die durch Corona verstärkten Hygienemaßnahmen, die sowohl den Mitarbeitern als auch den Anlieferern gelten. Die Anlieferung wird direkt vom Auto aus erfolgen. Die Anlieferer sollen sich in einer Autoschlange anstellen und erst zur Abgabe ihrer Gefahrstoffe aussteigen, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes. Das Tragen einer FFP2-Maske ist obligatorisch.

Nur für Kleinmengen

Angenommen werden nur Kleinmengen aus Privathaushalten – maximal eine Menge von zwei Wäschekörben mit diversen Gefahrstoffen.

Für die Annahme von alten Motorenölen besteht eine Maximalmenge von zehn Litern. Altöl soll eigentlich kostenlos von den Verkaufsstellen entsorgt werden.

Gebinde mit eingetrockneten Farb-, Lack- und Kleberesten werden nicht angenommen. Sie gehören zum Restmüll, da der Lösemittelanteil schon verdunstet ist. Auch Eimer mit eingetrockneten Dispersionsfarben können einfach in die Restmülltonne gestellt werden. Restentleerte Dosen und Eimer können über den Dosencontainer einer Wertstoffinsel beziehungsweise den Gelben Sack entsorgt werden.

Batterien und Akkus werden zwar angenommen, sollen aber eigentlich über den Handel oder die Wertstoffhöfe entsorgt werden. Medikamente zählen zum Restmüll und sollten – gut verpackt, damit sie nicht in Kinderhände gelangen – über die Restmülltonne entsorgt werden.

Schon beim Einkauf aufpassen

Das Landratsamt rät zudem, bei zukünftigen Einkäufen darauf zu achten, schadstoffarme Produkte zu wählen. Eine Orientierungshilfe bietet zum Beispiel das Umweltzeichen "Blauer Engel" des Umweltbundesamtes oder die "Euroblume". Diese sind geschützte Umweltzeichen mit entsprechenden Anforderungen an den Inhalt.

Die nächsten Sondermüll-Sammlungen im Landkreis sind am Freitag, 16. April, am Raitenbucher Bauhof (8 bis 9 Uhr), in Höttingen am Schlepperwaschplatz (9.30 bis 10.30 Uhr), am Sportplatz in Alesheim (11 bis 12 Uhr), in Kalbensteinberg am alten Schulhaus/FFW (14 bis 15 Uhr) und in Haundorf am Feuerwehrgerätehaus (15.15 bis 16.15 Uhr).

Am Samstag, 17. April, kann Sondermüll in Solnhofen auf dem Kirchweihplatz (8 bis 9 Uhr), in Langenaltheim im Wertstoffhof (9.30 bis 10.30 Uhr), in Polsingen im Bauhof (11 bis 12 Uhr) und in Gnotzheim auf dem Parkplatz der Schule (12.30 bis 13.30 Uhr) abgegeben werden.

Weitere Sondermüll-Sammlungen stehen dann am Freitag, 23. April, in Holzingen am Dorfanger (8 bis 9 Uhr), auf dem Festplatz in Nennslingen (9.30 bis 10.30 Uhr), in Ettenstatt an der Raiffeisenbank (10.45 bis 11.45 Uhr) und in Gunzenhausen auf dem Parkplatz der Stadthalle (13.30 bis 16.30 Uhr). Weitere Abgabemöglichkeiten bestehen am Samstag, 24. April, in Pleinfeld auf dem Volksfestplatz (8 bis 9.30 Uhr), in Weißenburg auf dem Kirchweihplatz (10 bis 13 Uhr) sowie am Sportplatz in Meinheim (13.30 bis 14.30 Uhr).

wt

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