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Zielgerade für den Wirtschaftskompass in Altmühlfranken

Vertreter aus Politik und Wirtschaft trafen sich nun zum Wiko-Fotoshooting. - 25.01.2020 06:00 Uhr

Was ist für Wiko wichtig? Politisch und wirtschaftlich Verantwortliche aus Altmühlfranken fassten ihre Ansprüche jeweils in einem Wort zusammen. © Foto: Onur Alagöz


Der Wirtschaftskompass erscheint am Freitag, 27. März, im gesamten Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen und wird das erste reine und vor allem lokale Wirtschaftsmedium für die Region Altmühlfranken sein. Bei der Veranstaltung im Weißenburger Kunststoffcampus berichtete Projektmanager Kevin Ruff von spannenden Monaten, die der Premiere vorausgingen.

Mehr als 100 Termine, über 1000 Telefonate und rund 2500 Kilometer habe er im Landkreis absolviert, um die Idee einer neuen Plattform für die Wirtschaft zu transportieren, schilderte Ruff. Mit Erfolg: Insgesamt 44 Unternehmen und Organisationen stellen sich und ihr besonderes Profil im neuen Wiko vor. Die Bandbreite reicht von international aufgestellter Hightech-Industrie über das lokale Handwerk und die Sozialverbände bis hin zu einem Lieferdienst.

Mit 104 Seiten wird das Heft gleich zur Premiere in einem beeindruckenden Umfang starten. Bereits Ende vergangenen Jahres musste man einen Annahmestopp für weitere Firmenporträts ausrufen, weil der Platz zur Neige ging. Lediglich eine halbe Seite ist nun noch kurzfristig frei geworden, die für Kurzentschlossene noch zu vergeben wäre.

Spannend fand Ruff vor allem den Einblick, den ihm die vielen Gespräche in den Firmen vor Ort ermöglichten. "Es ist erheblich mehr Potenzial hier, als viele in den ländlichen Strukturen erwarten würden und vor allem auch als viele wissen", ist sein Resümee.

Genau das zu ändern, sei eine der Aufgaben des neuen Wirtschaftsmagazins. Die Premieren-Erscheinung sei ein Anfang, den es in den kommenden Jahren zu verstetigen gelte. Mit einer jährlichen Erscheinungsweise soll Wiko in Zukunft ebenso ein fester Bestandteil der Medienwelt wie der Wirtschaftswelt in Altmühlfranken werden.

In dem die Firmenporträts begleitenden redaktionellen Teil des Magazins beschäftigt man sich in der Premierenausgabe mit dem Schwerpunktthema Digitalisierung, die auch die Unternehmen in Weißenburg-Gunzenhausen auf vielfältige Weise und mit voller Wucht aktuell trifft. Dazu hat man in Weißenburg ein mehrköpfiges Redaktionsteam zusammengestellt, das sich intensiv mit Gegenwart und Zukunft des Landkreises befasst. Mit dem mehrfach preisgekrönten SZ-Journalisten Uwe Ritzer konnte auch einer der renommiertesten Wirtschafts-Reporter des Landes als Gastautor gewonnen werden.

Wer mehr zum Wiko wissen will oder sich bereits für die nächste Ausgabe im Frühjahr 2021 interessiert, kann sich mit Kevin Ruff in Verbindung setzen (wiko@weissenburger-tagblatt.com).

JAN STEPHAN

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