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Zwei Weißenburger Teams im Totopokal-Viertelfinale

FC/DJK fertigte Cronheim mit 7:1 ab, TSV 1860 kam kampflos weiter – Oberhochstatter 0:2 gegen Marienstein - 17.08.2018 08:25 Uhr

Viel los im Duell der Kreisligisten: Zwischen dem FC/DJK Weißenburg und dem SV Cronheim (in Rot) gab es zahlreiche Strafraumszenen und insgesamt acht Treffer. Unterm Strich stand auf dem Sportplatz am Lehenwiesenweg ein 7:1-Kantersieg der Gastgeber.

17.08.2018 © Uwe Mühling


Aus dem Rennen ist dagegen der Weißenburger Ortsteilclub SSV Oberhochstatt. Der Kreisliga-Aufsteiger zog sich beim 0:2 gegen den Bezirks­ligisten allerdings achtbar aus der Affäre. Wie Marienstein so kam auch Liga-Konkurrent FV Dittenheim durch ein 3:2 bei der DJK Abenberg weiter, während die TSG 08 Roth als Favorit beim SV Rednitzhembach scheiterte (0:1). Das einzige Elfmeterschießen des Achtelfinals gewann der TSV Winkelhaid mit 6:5 beim FV Wendelstein. Aus dem Neumarkter Bereich kamen zudem Pollanten und Ezelsdorf weiter.

Das Viertelfinale findet bereits am kommenden Mittwoch um 18.15 Uhr statt. Der FC/DJK Weißenburg hat da­bei erneut Heimrecht und erlebt ein weiteres Wiedersehen: Nach Ex-Spieler Werner Rank, der jetzt als Trainer mit Cronheim am Lehenwiesenweg zu Gast war, kommt nun der Bezirksligist FV Dittenheim mit dem ehemaligen Weißenburger Coach Martin Huber an der Spitze. Der TSV 1860 Weißenburg muss derweil zum Vergleich der Bezirksligisten beim SV Marienstein antreten. Die zwei weiteren Partien: Rednitzhembach gegen Ezelsdorf und Winkelhaid gegen Pollanten.

Bemerkenswert mit Blick auf den weiteren (gelosten) Pokal-Fahrplan: Sollten der FC/DJK und der TSV 1860 ihre Spiele gewinnen, würden sie im Totocup-Halbfinale und Lokalderby am 3. Oktober aufeinandertreffen.

Glückwunsch, Kapitän: Leo Grünwedel (re.) gratulierte FC/DJK-Spielführer Daniel Heckel (li.) zu dessem sehenswertem Treffer zum 3:0. Beim 7:1 gegen Cronheim konnten die Weißenburger sechs verschiedene Torschützen abklatschen.

17.08.2018 © Uwe Mühling


FC/DJK WUG – SV Cronheim 7:1

Angesichts des klaren Endergebnisses ging es ein wenig unter, dass der FC/DJK Weißenburg zu Beginn defensiv etwas Probleme hatte und dem SV Cronheim die eine oder andere Möglichkeit zur Führung gestattete. In der neunten Minute nahm der Torexpress der Kicker vom Lehenwiesenweg dann allerdings Fahrt auf und Andreas Pfefferlein erzielte das 1:0. Cronheim wirkte geschockt, und nur zwei Minuten später legte Matthias Dollinger zum 2:0 nach. In der Folgezeit zeigte sich FC-Keeper Maximilian Bühring mehrfach auf dem Posten und verhinderte das Anschlusstor. So klingelte es erneut im Kasten auf der Gegenseite, als Kapitän Daniel Heckel nach schönem Pass von Pfefferlein überlegt zum 3:0 ins lange Eck einschob. Doch da­mit nicht genug: Noch vor der Pause erhöhte Benedikt Auernhammer in der 39. Minute zum 4:0-Halbzeitstand.
Damit war die Partie, die unter der souveränen Leitung von Schiedsrichter Matthias Schwarz stand, schon nach 45 Minuten entschieden.

Für Cronheim ging es eigentlich nur noch um Schadensbegrenzung, was nicht wirklich gelang, denn die Weißenburger Truppe von Trainer Alexander Rottler war an diesem Abend in Torlaune: Gleich in der 48. Minute traf Simon Britz zum 5:0 und drei Zeigerumdrehungen später machte Auernhammer mit seinem zweiten Treffer das halbe Dutzend zum 6:0 voll. In der 69. Minute gelang dem eingewechselten Tristan Roscher der Ehrentreffer für die Gäste, ehe es in der 76. Minute Jochen Schwenk vorbehalten war, den Schlusspunkt zum 7:1 zu setzen. Mit diesem klaren Erfolg und sechs verschiedenen Torschützen steht der FC/DJK im Viertelfinale und freut sich am kommenden Mittwoch auf
den Bezirksligisten FV Dittenheim um Weißenburgs Ex-Trainer Martin Huber.

FC/DJK Weißenburg: Bühring, Grünwedel, Daniel Funer, Rill, Daniel Heckel, Britz, Unger, Schwenk, Pfefferlein, Matthias Dollinger, Auernhammer (eingewechselt: Riess, Christian Funer, Albrecht).

SV Cronheim: Völklein, Rauenbusch, Gloss, Brandner, Prosiegel, Merk, Reinert, Julian Dölfel, Kolb, Rupp, Schwarz (eingewechselt: Roscher, Timo Pfeuffer).

Umkämpftes Spiel in der Luft und am Boden: Der SSV Oberhochstatt wehrte sich vehement gegen den SV Marienstein, unterlag dem Bezirksligisten am Ende aber auch nach so mancher Trikot-Zerreißprobe mit 0:2 und ist im Pokal draußen.

17.08.2018 © Uwe Mühling


Oberhochstatt – Marienstein 0:2

Während andere Mannschaften sich teilweise kampflos geschlagen geben, hat der SSV Oberhochstatt das Duell mit dem Bezirkligisten SV Marienstein angenommen und sich auch sehr achtbar geschlagen. Die Überraschung war drin und wäre auch nicht unverdient gewesen, sie blieb aber aus. Trainer Stephan Bauer musste mit Stefan Auernhammer, Dominik Wiedemann (beide verletzt) und Hannes Hager (Urlaub) auf drei Stammkräfte verzichten. So war das primäre Ziel, gegen den höherklassigen Gegner nicht unter die Räder zu kommen. In der Anfangsphase war der SSV viel zu ehrfürchtig und rannte nur hinterher. In der elften Minute gingen die Gäste verdientermaßen in Führung, als Stephan Steib nach einer schlecht verteidigten Ecke volley zum 0:1 traf. Nur zwei Minuten später zielte Steib per Freistoß an die Latte (13.). Ab diesem Zeitpunkt allerdings war die Heimelf wachgerüttelt und wehrte sich. So konnte der SSV dem SVM bis zur Pause deutlich besser Paroli bieten, verpasste aber durch Andreas Auernhammer, Bastian Walcher und Andreas Lux seine Möglichkeiten.

Marienstein lief öfter ins Abseits und haderte (unberechtigterweise) mit dem Schiedsrichtergespann, das jedoch einen souveränen Job machte. Die Warnung von Schiedsrichter Michael Scharping nahmen die Gäste nicht ernst genug, sodass er nach der Pause zunächst Johannes Kammerbauer wegen Meckerns verwarnte (64.) und kurz darauf Sebastian Schmelz wegen Beleidigung mit Rot vom Platz stellte (66.). Die gesamte zweite Hälfte war ein Spiel auf das Tor des Bezirksligisten. Doch fehlte dem SSV auch das notwendige Quäntchen Glück bei Chancen für Dominik Schweinesbein (Unterkante der Latte), Auernhammer und Walcher. Oberhochstatt schnürte die Gäste ein, kam aber nicht zum überfälligen Ausgleich und kassierte in der Nachspielzeit bei einem Konter das 0:2 durch Manuel Bittlmayer (92.). Am Ende war das Ergebnis durchaus schmeichelhaft für Marienstein, der SSV zeigte sich trotz Niederlage mit der Leistung zufrieden, auch wenn man das Viertelfinale und Kirchweih-Derby gegen den TSV 1860 Weißenburg verpasst hat.

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SSV Oberhochstatt: Rosenwirth, Jarling, Frankl, Harbatschek, Huck, Schäfer, Danzer, Lux, Walcher, Schweinesbein, Andreas Auernhammer (eingewechselt: Treiber).

SV Marienstein: Rehm, Kammerbauer, Kiermeyer, Kraus, Krieglmeier, Schmelz, Reichenberger, Hiller, Steib, Bittlmayer, Heimisch (eingewechselt: Miehling, Fink, Wohlwend).

Uwe Mühling

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