Woher kommt der Black Friday und was bringt er?

23.11.2020, 14:53 Uhr
Im Schaufenster eines Geschäfts wird für den Rabatt-Tag Black Friday geworben.

Im Schaufenster eines Geschäfts wird für den Rabatt-Tag Black Friday geworben. © Bodo Marks/dpa

"Wie Halloween sind der Black Friday und der Cyber Monday aus Amerika zu uns herübergeschwappt", sagt Werner. "Er wurde von den deutschen Verbrauchern hier zunehmend aufgenommen und ist mittlerweile eine feste Größe. Der Handel kommt gar nicht darum herum, mit diesem Instrumentarium zu spielen."

Für Nürnberg rechnet Werner mit einem Umsatzpotenzial von 30 Millionen Euro, in ganz Franken mit rund 80 Millionen Euro. "Das klingt zunächst recht ansprechend", sagt Werner, "aber man muss sagen, dass es sich hier aber lediglich um den Umsatz und nicht um den Ertrag handelt. Da ist also alles erfasst, was verkauft wird. Auf der Ertragsseite bleibt aber kaum etwas übrig."

Während der Advent bevorsteht, bildet der Black Friday laut Werner nun den Auftakt zur heißen Phase des Weihnachtsgeschäftes: "Insofern ist das hier noch einmal eine gute Geschichte, den Kessel heiß zu machen – in der Hoffnung, dass der Zündfunke endlich überspringt.“

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