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WTA: Putintseva ist Nürnbergs neue Sandplatz-Königin

Drei hart umkämpfte Sätze im Finale gegen Tamara Zidansek - 25.05.2019 16:44 Uhr

4:6, 6:4, 6:2 - Für Yulia Putintseva wurde das Finale zu einem echten Kraftakt, doch am Ende setzte sie sich gegen Tamara Zidansek durch. © Sportfoto Zink / JüRa


Ob sie auch als letzte Siegerin des WTA-Turniers am Valznerweiher eingehen wird, ist noch offen. Die Zukunft des Tennis-Wettbewerbs ist nach dem Ausstieg des Namenssponsors noch ungeklärt.

Überraschungsfinalistin Tamara Zidansek erwischte den besseren Start in das Match, führte im ersten Satz durch geradliniges Spiel schnell mit 3:0, Putintseva kam zwar noch auf 4:4 zurück, den ersten Durchgang sicherte sich aber ihre slowenische Gegnerin. Zum zweiten Durchgang wendete sich das Blatt. Mit einem Break sicherte sich die gebürtige Russin Putintseva, die seit 2012 für Kasachstan spielt, den zweiten Satz. Im dritten übernahm sie mit 3:1 die Führung, die 21-Jährige Zidansek versuchte, nochmal Druck zu erzeugen und ihre 24-jährige Kontrahentin in Bewegung zu halten, doch beging sie dabei selbst zu viele Fehler.

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Drama in drei Sätzen: Putintseva gewinnt WTA-Turnier in Nürnberg

Mit einem Favoritensieg ist die siebte Auflage des Nürnberger Versicherungscups zu Ende gegangen. Nach drei hart umkämpften Sätzen setzte sich die an Nummer eins gesetzte Yulia Putintseva in 2:17 Stunden mit 4:6, 6:4 und 6:2 durch.


"Das war mein bestes Turnierergebnis in diesem Jahr", zeigte sich Zidansek zwar enttäuscht über das Ergebnis im Finale, aber zufrieden damit, überhaupt so weit gekommen zu sein. Putintseva konnte neben der Trophäe, Blumen und einem Teddybären auch noch das Preisgeld in Höhe von 34.677 Euro und 280 Punktre für die Weltrangliste ein.

Ein Resultat in Sachen Zukunft der Finaltag dagegen nicht. Unverändert herrscht noch keine Klarheit darüber, ob die WTA auch im nächsten Jahr in Nürnberg gastiert. "Es gibt viele Gespräche mit der Stadt, der Metropolregion und Firmen, wir versuchen die Kräfte zu bündeln", so Turnierdirektorin Sandra Reichel über den Stand der Dinge. "Wir werden als Metropolregion um das Turnier kämpfen", kündigte Bürgermeister Klemens Gsell an. Bis Ende Juli muss eine Entscheidung gefallen sein, um im WTA-Kalender aufgenommen zu werden. 

Florian Jennemann

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