-0°

Dienstag, 13.04.2021

|

zum Thema

Zwei Wölfe in fränkischem Landkreis gesichtet - Behörde gibt Tipps

Immer mehr Exemplare siedeln sich in der Region an - 27.02.2021 15:40 Uhr

Im Landkreis Bad Kissingen sind vor kurzem zwei Wölfe gesichtet worden (Symbolbild).

28.11.2018 © dpa


Wie die Marktgemeinde Maßbach bekannt gibt, sind im Bereich des Ortsteils Poppenlauer im Februar zwei Wölfe gesichtet worden. In einem Schreiben informiert Bürgermeister Matthias Klement die Bevölkerung über den richtigen Umgang im Falle einer Begegnung mit den Raubtieren. Zwar sei das Zusammentreffen sehr unwahrscheinlich, allerdings befänden sich im Revier der Wölfe vermutlich auch Siedlungsgebiete.

Bilderstrecke zum Thema

Lebensraum, Beute, Gesetze: Das sollten Sie über Wölfe wissen

Wölfe sind in Nordbayern längst keine Ausnahmeerscheinung mehr: Immer wieder werden die Raubtiere in der Region gesichtet oder hinterlassen eindeutige Spuren wie gerissenes Wild. Hier gibt's Fragen und Antworten zum Reizthema Wolf.


Wer einem Wolf begegnet, soll sich am besten ruhig verhalten und stehen bleiben, die meisten Tiere würden sich dann selbst zurückziehen. "Vor allem junge, unerfahrene Wölfe sind meist neugieriger und weniger scheu als ältere Tiere", heißt es in dem Schreiben. Verschwindet das Tier nicht von allein, soll es helfen, laut zu sprechen, zu schreien oder in die Hände zu klatschen - hektische Bewegungen oder gar Wegrennen werden nicht empfohlen. Gleichzeitig sollte man sich groß machen, den Blickkontakt halten und sich langsam rückwärts entfernen, um Dominanz zu zeigen. Freistehende Futterstellen für Hunde, Katzen und andere Haustiere sind im wahrsten Sinn des Wortes gefundenes Fressen für die Wölfe und sollten entfernt werden, um die Tiere nicht in die Siedlungen zu locken.

Immer mehr Wölfe siedeln sich wieder in Bayern an, nachdem es jahrelang nur noch vereinzelte Exemplare in Deutschland gab. Derzeit gibt es laut dem bayerischen Landesamt für Umwelt in acht Regionen im Freistaat standorttreue Wölfe, darunter im Gebiet der Truppenübungsplätze Grafenwöhr und Hohenfels sowie im Veldensteiner Forst.

amh

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus dem Ressort: Region