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Benedikt und Franziskus: "Die zwei Päpste"

In der fiktiven Geschichte begegnen sich der aktuelle und der Ex-Papst - 05.12.2019 10:14 Uhr

Anthony Hopkins (links) als Benedikt und Jonathan Pryce als Bergoglio. © Netflix


Eine Begegnung, die es wahrscheinlich nie gegeben hat: Frustriert über die Ausrichtung der Kirche bittet Kardinal Bergoglio (der heutige Papst Franziskus) Papst Benedikt um die Erlaubnis, 2012 in den Ruhestand gehen zu dürfen. Angesichts von Skandalen und Selbstzweifeln holt Benedikt seinen härtesten Kritiker und künftigen Nachfolger nach Rom, um ein Geheimnis zu enthüllen, das die Grundlagen der katholischen Kirche erschüttern wird.

Hinter den Mauern des Vatikan wird um Tradition und Fortschritt, um Schuld und Vergebung gerungen. Die beiden Männer konfrontieren sich mit ihrer Vergangenheit, um einen gemeinsamen Nenner zu finden und eine Zukunft für ihre Anhänger auf der ganzen Welt zu gestalten.

Grundverschiedene Charaktere treffen zusammen

Der brasilianische Regisseur Fernando Meireilles ("City of God") lässt in dieser Netflix-Produktion, die
vor dem Streaming-Start jetzt für ein paar Wochen in die deutschen Kinos kommt, zwei grundverschiedene
Charaktere aufeinandertreffen – den intellektuellen, steifen Benedikt und den lebensnahen Fußball- und Tangofan Bergoglio. So erzählt er eine fiktionalisierte, intime Geschichte über einen der dramatischsten Machtwechsel der letzten 2000 Jahre.

Die beiden katholischen Würdenträger, großartig verkörpert von Anthony Hopkins (Benedikt) und Jonathan Pryce (Bergoglio), liefern sich Wortgefechte über den Glauben, den Katechismus und Ratzingers Lieblingsserie "Kommissar Rex". Ein großer Spaß. (125 Min.)

epd/nn

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