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Der Charme des Festivals

In Wendelstein sind es nicht nur die großen Namen - 15.04.2019 08:40 Uhr

Jazz & Blues Open Wendelstein © PR


Wie immer lebt dieses Festival aber nicht nur von den großen Namen, sondern auch von der charmanten zweiten Reihe, die in der Kirche, im Jugendzentrum oder in der Jegelscheune präsentiert werden. Dazu kommt natürlich noch das kostenlose Open Air, das im Rahmen des Festivals auf dem Marktplatz stattfindet.

Unser Tipp im „kleinen Festivalprogramm“: das Joel Havea Trio im Jugendtreff downstairs. Das Trio mit karibisch-australischen Wurzeln klingt ein wenig wie ein neuer Jack Johnson. Wärmstens ans Herzen legen möchten wir auch den französischen und sehr charmanten  Newcomer Charles Pasi, der den Headliner beim Open Air zum Abschluss des Festivals gibt.     

Die Königin des britischen Soul

Weltstar Lisa Stansfield kommt nach Wendelstein

Lisa Stansfield © earMUSIC Ian Devaney


The British Queen of White Soul gibt sich in Wendelstein die Ehre. Lisa Stansfield schwebt aus den Höhen des Pop-Olymp herab und verleiht den 26. Jazz & Blues Open in Wendelstein eine besondere Aura. Ihre samtige, satte Soulstimme kann immer noch jederzeit für Gänsehaut sorgen. So wie in ihrem Welthit All around the World. 20 Millionen verkaufte Alben stehen für sich. Nach Wendelstein bringt sie nun ihr achtes Studioalbum Deeper mit, das etwas funkiger unterwegs ist als die Vorgänger.

An ihrer Seite hat sie mit Judith Hill eine weitere große Stimme. Die amerikanische R&B-Sängerin sang auf der Beerdigung von Michael Jackson vor einem Millionen-Publikum.                     

Der Gentleman des deutschen Swing

Tom Gaebel erinnert an die Goldenen Zeiten

Tom Gaebel © Christopher Kassette


Tom Gaebel wäre ein herausragender Frank Sinatra, nur dass er in Gelsenkirchen und ein paar Jahrzehnte zu spät geboren wurde. Seine Stimme und die Gentleman-Coolness würden auch dem Rat Pack gut zu Gesicht stehen und ihm jederzeit eine Rolle in einem der Gangster-Filme von George Clooney bescheren. Neben Sinatra-Hommagen hat sich Gaebel auf opulente Swing-Nummern mit großem Orchester spe-
zialisiert. Nicht umsonst nennen ihn seine Fans Dr. Swing.           

 

 

 

Legende und Pop-Patriarch

Stanley Clarke und Manu Dibango an einem Abend

Stanley Clarke © Raj Naik


Mit Stanley Clarke kommt wieder eine lebende Legende zu den Jazz & Blues Open. Der Basser gilt als einer der einflussreichsten Musiker der Jazz- und Fusion-Musik. Dafür gewann er zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem einen Grammy für das beste Jazz-Album, und spielte mit den größten Künstlern des Genres zusammen, die sich auf sein Gefühl für Sound und Arrangements stets verlassen konnten. Am Bass prägt er eine eigene, charakteristische Spielweise, die später oft kopiert wurde.

Der zweite Künstler des Abends ist Manu Dibango, der Patriarch des afrikanischen Pop. Er ist berühmt dafür, dass seine Songs einem direkt in die Beine schießen. Afrikanische Lebensfreude ist sein Metier.        

DIE HIGHLIGHTS
Lisa Stansfield/Judith Hill 26.04., 20 Uhr | Eventhalle
Stanley Clarke/Manu Dibango 27.04., 20 Uhr | Eventhalle
Tom Gaebel & His Orchestra 28.04., 20 Uhr | Eventhalle
Zydeco Annie + Swamp Cats 28.04., 11 Uhr | Jegelscheune
Singin‘ off Beats 29.04., 20 Uhr | Kirche St. Nikolaus
Joel Havea Trio 30.04., 20 Uhr | Jugendtreff „downstairs“
Roberto Di Gioia‘s WEB WEB 30.04., 20 Uhr | Jegelscheune
Tuija Komi Quartett 30.04., 20 Uhr | Casa de La Trova

Open Air im Altort | 01.05.
12 Uhr The Mojo Six | 14 Uhr Charles Pasi | 17 Uhr Pho Queue
Tim Allhoff Quintett 01.05., 20 Uhr | Jegelscheune

http://www.jazzandbluesopen.de

  

Jan Stephan Carpe diem

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