Samstag, 17.04.2021

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Mit diesen 11 Tipps ist der Winter weniger schlimm

17.02.2021 12:42 Uhr

Matsch und Grau: Ja, das nervt irgendwann. Wir geben Dir Tipps, wie Du den Winter gut überstehst.

17.02.2021 © Marc Müller/picture alliance/dpa


Geh raus an die Luft

Egal, wie kalt oder düster draußen die Stimmung ist – frische Luft und auch ein wenig Licht sind wie ein Booster für Deine Seele. Denn im Winter, wenn es trist und grau ist, neigen wir dazu, missmutig zu werden, weil uns schlichtweg Vitamin D fehlt. Tageslicht gibt uns das. Und, übrigens: Regen, so sagen Forscher, hebt unsere Stimmung ebenso und hilft, depressive Stimmungen in Glück zu wandeln. Es gibt schließlich kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Also: rein in die warme, wasserabweisende Jacke und raus ins Vergnügen. Besonders gut tut uns ein Aufenthalt im Wald, er bringt uns zurück zur Ruhe und zu unseren Kräften, nicht umsonst ist Waldbaden längst auch bei uns beliebt.

Bewegung ist gut für Deine Stimmung. Noch besser als im eigenen Wohnzimmer wirkt sie auf Dich, wenn Du draußen unterwegs bist.

17.02.2021 © Uwe Zucchi/picture alliance / dpa


Beweg Dich

Wer sich zu wenig bewegt, der wird missmutig, weil schlichtweg nicht ausgelastet. Besonders im Winter neigen wir dazu, uns zu verkriechen. Kämpf gegen deinen inneren Schweinehund an und gönn dir ein wenig Strapazen. Oder ein wenig Auslauf: Denn die Kombination „frische Luft + Bewegung“ rüttelt unsere wintermüden Gemüter durch und hilft unserem Immunsystem dabei, stark zu bleiben.

Enstpanne und verwöhne Dich, dann fühlt sich Deine Seele geliebter.

17.02.2021 © Christin Klose/dpa


Pamper Dich

Gönn Dir etwas, um Deine gute Stimmung aufrechtzuerhalten, ein Bad, eine Gesichtsmaske, ausgiebiges Eincremen, ein Glas Deines Lieblingsgetränks oder ein Stück Deines Lieblingskuchens, ein Nachmittagsnickerchen. Zeig Deiner Seele und Deinem Körper, dass Du auf sie achtest und belohne Dich einfach selbst. Wir tun das inzwischen viel zu selten, doch: Eine Belohnung schüttet Dopamin im Gehirn aus und das gilt als Glückshormon.

Befreie Dich von altem Ballast

Das Jahr ist jung – befreie Dich von Unnötigem. Was brauchst Du nicht mehr oder nicht mehr unbedingt? Mach Dich frei davon, denn oft bedrückt zuviel Materielles Dich, weil es Dir im Weg steht oder Du es abstauben musst. Ein ordentlicher und sortierter Kleiderschrank beispielsweise wird Dir sofort das Gefühl geben, besser atmen zu können und Dich leichter zu fühlen. Lass weg, was Dich nervt. Gib Entliebtes Menschen, die es dringender brauchen als Du.

Auch, wenn es kalt und dunkel draußen ist: Geh raus, das lüftet Gehirn und Lungen.

17.02.2021 © Tim Händel


Schaffe Dir Strukturen

Gerade, wenn durch Lockdown, Home Office und Winter gefühlt alles irgendwie dahindröppelt, monoton und gleichförmig scheint, ist es wichtig, sich selbst zu organisieren. Dabei musst Du nicht zum Chef-Ordnungshüter werden. Ein paar simple Strukturen helfen da schon Wunder. Plan zum Beispiel fest ein, wann am Tag Du Dir etwas Gutes tust, wann Du Dich ausgiebig mit Deinem Smartphone beschäftigst oder auch, wann Du Deine Wäsche machst. Und vor allem: Wann Du zum Beispiel mit Deinen Freunden oder Deiner Familie videotelefonierst. Andere zu sehen und nicht nur zu hören, lässt das Gefühl schwinden, allein auf weiter Flur zu sein. Verabrede dich, als könntet Ihr Euch offline treffen.

Beginne mit etwas Neuem

Zugegeben, hier ist der Tanzradius durch die aktuelle Situation minimiert. Das soll Dich aber nicht von Neuerungen abhalten. Beginne zum Beispiel zu malen oder mit anderen DIY-Ideen (Tutorials finden sich im Netz zuhauf), denn Kreatives verknüpft die Neuronen in Deinem Gehirn neu und fordert Asymmetrien in den Gedankengängen sowie unerwartete Wendungen. Wer sich nicht kreativ austobt, überlässt sein Gehirn dem sogenannten Ökonomiegesetz, das besagt: Unser Hirn geht davon aus, dass es nicht notwendig ist, die Welt stets neu zu bewerten und ist daher, wenn es nicht kreativ gefordert wird, bei neuen Informationen schnell aus der Bahn geworfen.

Schmiede Pläne

Egal, wann sie letztlich zum Vollzug kommen (können) – Pläne und Ideen beflügeln Deine Seele. Überleg Dir, wen Du zuerst triffst, welchen Deiner Freunde im Ausland Du unbedingt besuchen möchtest. Welches Land Dich als Reiseziel interessiert. Dann informiere Dich drüber. Schmiede Pläne für ein neues Hobby. Koche etwas aus der internationalen Küche oder Deinem Lieblingsland, um die Zeit bis zum nächsten Besuch zu verkürzen oder lerne ein paar Brocken einer neuen Sprache. Auch das beflügelt Dein Gehirn und Deine Seele.

Hoffe auf Schnee (und auf bessere Zeiten)

Und dann – nichts wie raus! Schnee verzaubert kleine und große Menschen immer wieder. Denk nicht daran, dass der Schnee in der Stadt bald zu glitschigem Ekelmatsch wird, sondern erfreu Dich daran, wie leise und friedlich die Welt wird, wenn die Flocken fallen. Und wie zauberhaft die Welt doch wirkt, wenn sie mit Weiß überhäuft ist. Oder freu Dich schon auf den Frühling, der bald kommt. Hoffnung, übrigens, ist ein starkes Ding für Dein Gehirn. Fehlt es an Begeisterung, passiert in unserem Kopf schlichtweg nichts. Also arbeite an Deiner Begeisterungsfähigkeit. Das beginnt schon mit ganz kleinen Dingen wie Neuschnee oder einem spannenden Buch.

Entfilehe in fremde und ferne Welten, zum Beispiel mit einem Buch. 

17.02.2021 © colourbox.com


Entfliehe in ferne Welten

Klar, Dein Radius ist momentan sehr beengt. Du hast das Gefühl, dass Dich das herunterzieht, vielleicht sogar irgendwie auch erdrückt. Wenn Dir eigene Abenteuer fehlen, dann genieße doch die anderer. Schau Dir Dokus von fernen Ländern an, erkunde mit Abenteurern den Amazonas oder trampe mit jemanden durch die USA. Wenn Du Deinen Kopf und Deine Fantasie so richtig beflügeln willst, konsumiere ein Hörbuch oder lies ein Buch. Denn dann weiten sich Deine Gedanken und Du bist Mitschöpfer einer anderen Welt.

Welt aus, Sound an: Tanz Dich glückllich mit Deinem Lieblingssong.

17.02.2021 © Olena Yakobchuk/shutterstock


Dreh Deinen Lieblingssong auf

Reiß die Mucke hoch, sing laut mit und tanze durch Deine Wohnung. Dreh am Rad, niemand sieht Dir zu Das befreit und sorgt für einen Schub Adrenalin und gute Stimmung. Wenn Du Dir bem ersten Mal noch doof vorkommst, setz Deinen besonderen Song in die Wiederholungsschleife und hör ihn immer und immer wieder. Selbst wenn Du einen Ohrwurm kriegst: Ist doch super, da ist dann kein Platz für miese Gedanken und schlechte Stimmung.

Halt Langweile einfach aus

Langeweile gilt in unserer Gesellschaft als schlecht. Wer sich langweilt, weiß nichts mit sich anzufangen, ist nicht fleißig genug oder schlicht ein Faulpelz. Gerade jetzt merken viele, dass sie sich oft langweilen, weil viele strukturierende Elemente und Momente unseres gewohnten durchgetakteten Alltags weggebrochen sind. Zeit ist Geld, haben wir gelernt. Was wir hingegen in unseren Superspeed-Gesellschaft nicht gelernt haben: Einfach mal rein gar nichts zu tun. Uns fällt es irre schwer, einfach nur Müßiggang zu haben. Wir quetschen überall noch etwas hinein: Während wir waschen, räumen wir die Spülmaschine aus, wischen schnell Staub, machen noch fix etwas auf dem Smartphone oder ziehen uns etwas in der Glotze rein. Dabei brauchen unser Kopf und unsere Seele Pausen. Hinsetzen und einfach einmal länger aus dem Fenster zu gucken – hört sich simpel an und ist doch so entspannend und entschleunigend. Und bald schon wirst Du merken, dass Deine Gedanken tanzen lernen und Deine Fantasie mit Dir spazieren geht.

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