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Rentner versinkt beim Angeln mit Auto im Baggersee

79-Jähriger hatte offenbar die Handbremse nicht angezogen - 24.03.2014 18:14 Uhr

Rettungskräfte arbeiteten an der Einsatzstelle unter Zeitdruck. Ein Fahrer ist dort mit seinem PKW in einen See gefahren und versunken. Nach der Rettung durch die Feuerwehr konnte der Mann reanimiert werden und kam mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. © dpa


Ein 79-jähriger Rentner ist im Landkreis Main-Spessart mit seinem an einer Uferböschung geparkten Auto in einen Baggersee gerollt und komplett darin versunken. In letzter Minute konnten Polizei und Feuerwehr den Mann retten. Er schwebt jedoch in Lebensgefahr. Der 79-Jährige war nach Angaben der Polizei am frühen Montagmorgen zu dem Baggersee in Zellingen gefahren, um zu angeln.

Nach dem Auswerfen seiner Angel setzte er sich zum Aufwärmen wieder in sein Auto – im Gespräch mit einem anderen Angler hatte er über die morgendliche Kälte geklagt. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen hatte er den Motor im Leerlauf laufen lassen, aber die Handbremse nicht angezogen. Als der Wagen plötzlich die Böschung hinabrollte und im Wasser versank, lief der andere Angler zu einem nahegelegenen Möbelhaus und alarmierte die Polizei.

Einer Polizeistreife gelang es zunächst nicht, den Mann aus dem Wagen zu retten. Nur noch die Dachreling ragte aus dem Wasser. Ein Polizist sprang ins Wasser, gelangte aber nicht ins Auto und musste wegen der Kälte schließlich aufgeben. Zwei mit Seilen gesicherte Feuerwehrmänner konnten schließlich die Heckscheibe einschlagen und den bereits leblos im hinteren Teil des Fahrzeugs liegenden Mann herausziehen.

Der 79-Jährige wurde reanimiert und mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Nach Angaben der Polizei schwebte er in Lebensgefahr. Wasserwacht und Feuerwehr bargen später mit einem Kran das Unfallfahrzeug aus dem See. 

dpa

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