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NN-Rockbühne startet in die neue Saison

Bandwettbewerb am 15. März im Jugendhaus Quibble in Nürnberg - 13.03.2019 11:25 Uhr

Strife 85 © privat


Neues Jahr, neue NN-Rockbühne: Ab diesem Jahr wird jede Band, die es ins Finale schafft, mit einem tollen Preis belohnt. Erster und zweiter erwartet – wie gehabt – ein Auftritt bei Rock im Park beziehungsweise dem Taubertalfestival. Der dritte Sieger darf beim Bibertal-Festival, und der vierte beim "Rock hinter der Burg – Open Air" in Hilpoltstein auf der Bühne stehen.

Diese vier Bands treten am Freitag im Quibble gegeneinander an: Strife 85 ist noch eine sehr junge Pop-Rock-Gruppe von Musikern aus Wendelstein, Schwanstetten und Schwabach, die sich im Dezember 2017 in der Schule gefunden hat. "Mein Bruder Julian und ich haben schon lange vorher zusammen Musik gemacht", sagt Joshua Seidl (17, Sänger und Rhythmusgitarre).

Die musikalische Inspiration für Julian Seidl (21, Schlagzeug), Yannick Bräunlein (17, Gitarre und Gesang), Frederick Andersen (19, Bass) und Kilian Langenhorst (19, Keyboard) kommt von Blink 182, Green Day oder auch Papa Roach. Erste Auftritte hatte Strife 85 Januar beim Benefizfestival in Wendelstein.

Living Paranoia © privat


In demselben Musikgenre bewegen sich auch Living Paranoia – doch im Gegensatz zu Strife 85 besteht die Band nur aus jungen Frauen aus Feucht, Schwarzenbruck und Rednitzhembach: Marisa Miebach (17, Schlagzeug), Hannah Schwarz (18, Gitarre und Gesang) und Sophie Wichmann (17, Gesang und Bass).

"Wir sind eine typische Selfmade-Kellerband", sagen die drei Schülerinnen. Die Idee dazu kam ihnen im Französisch-Unterricht. "Dann haben wir uns regelmäßig getroffen und sind immer besser geworden, bis wir im Oktober 2018 unseren ersten Auftritt im ,Downstairs‘ in Wendelstein hatten." Darauf folgten weitere Auftritte im "Cosmic Gate" in Schwanstetten, im Jugendzentrum Feucht und in der "Luise" in Nürnberg.

Blacktory © privat


Aufgewachsen mit den alten, angestaubten Vinylplatten aus Papas Hobbykeller sind die vier Musiker von Blacktory. "Wir haben dadurch den guten Rock ’n’ Roll der 1980er aufgesaugt. Davon inspiriert wurden die Röhrenverstärker ausgepackt und wir zogen uns für die Proben in eine leere Fabrik in Berching bei Nürnberg zurück", sagen die Bandmitglieder Michael Dorner (19, Gesang und Bass), Dominik Neumeier (18, Gitarre und Gesang), Jonas Regnath (20, Rhythmusgitarre und Gesang) und Markus Schöll (22, Schlagzeug).

Seit 2018 entstanden so "druckvolle Songs, die sich irgendwo zwischen Hard-Rock und Punk-Rock ihren Weg durch die leeren Werkhallen bahnen, auf einmal richtig frisch daherkommen und so die nächste Generation Rock ’n’ Roll erreichen". Das Publikum im Quibble darf sich auf viel Schweiß auf und vor der Bühne einstellen.

Stop Inside © privat


Die vierte Band des Abends heißt Stop Inside. "Wir beharren nicht auf die vorhandenen Pop-Punk-Klischees, da sie sich von den individuellen Musikgeschmäckern der einzelnen Bandmitglieder inspirieren lässt", versprechen die jungen Musiker aus Rothenburg und Würzburg. Alice Gierke (22, Gesang), Fabian Gögelein (22, Schlagzeug), Johannes Kube (23, Gitarre), Marcel Dinkel (22, Bass und Gesang) und Maximilian Kern (22, Gitarre und Gesang) fingen mit simplen Punk-Rock-Covern an, spielten später jedoch auch Pop-Songs,die sie neu interpretierten.

So fanden Stop Inside schließlich zu ihrem individuellen Stil und begannen eigene Songs zu schreiben. Sechs davon wurden kürzlich aufgenommen und erscheinen am 31. März als EP "Never Come Back", die sich mit "erlebten Ereignisse, Gefühlen und Erfahrungen auseinandersetzt", sagen die Bandmitglieder, "und damit abschließt".

Stefanie Goebel Extra-Redaktion E-Mail

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