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Die Idee eines Querdenkers machte Gore so erfolgreich - 28.05.2020 10:25 Uhr

Die Mitarbeiter bei Gore sind nicht nur Mitarbeiter, sie sind Associates, Teilhaber von Gore; ebenfalls eine Idee des Gründers. © Gore


Diese Denkweise war damals die Idee eines Querdenkers und eine Revolution – und sie funktioniert noch heute.

Als Hersteller innovativer Materialien, der einen positiven Beitrag leisten will, setzt Gore seit 1958 Industriestandards und wirkt mit seinem Schaffen positiv auf das Leben der Menschen.

Gore kombiniert Material- mit Marktkenntnisse und bietet wirkungsvolle und zuverlässig funktionierende Produkte an: von Filtern, die die Umwelt sauber halten, über medizintechnische Produkte, die Patienten helfen, bis hin zu Textilien, die Rettungskräfte im Einsatz schützen.

„Wir machen es anders, aber das ist unser Weg.“

 

Als privat geführtes Unternehmen beschäftigt Gore mehr als 10 500 Associates in Produktionsstätten in den USA, Deutschland, Japan und China sowie in Vertriebsbüros auf der ganzen Welt. Die Mitarbeiter bei Gore sind nicht nur Mitarbeiter, sie sind Associates, Teilhaber von Gore; ebenfalls eine Idee von Bill Gore.

80s Spacesuit © Gore


Mitarbeiter (Associates) haben keine Chefs, sondern Leader, und in allen Bereichen herrschen flache Hierarchien. Außerdem wird jedem Associate ein Sponsor zur Seite gestellt, ein Pate. „Jeder, der sich – einfach ausgedrückt – für den Erfolg eines anderen einsetzt“, sagt Madlin Bussinger, HR Business Partner in Pleinfeld. Gore fokussiert sich bei seinen Mitarbeitern auf die Stärken jedes Einzelnen. „Wir wollen bei unseren Associates den ,sweet spot‘ finden zwischen Business, Interesse und Fähigkeiten. Denn wenn man am meisten Freude hat, ist das am besten für das Unternehmen – und die Leistungen steigen.“ Die Ideen des Gründers sind also auch heute im Unternehmen allgegenwärtig. „Die Firmenkultur von Gore ist unser Erbe. Sie ist nicht nur nettes Beiwerk, sondern wir leben sie.“ Bei Gore wird viel Zeit in ein gutes Arbeitsumfeld investiert. Das ist entscheidend für das Unternehmen. „Diese Prinzipien leiten uns bei der tagtäglichen Entscheidungsfindung und unterstützen den langfristigen Erfolg des Unternehmens“, sagt Volker Gronauer, Geschäftsführer Gore Deutschland.

Gore ist Hersteller innovativer Materialien, und will so einen positiven Beitrag leisten. © Gore


Zu diesen Prinzipien gehören auch die vier Schlagwörter Freedom, Fairness,   Commitment und  Waterline. Gore legt großen Wert auf lebenslanges Lernen und gegenseitiges Vertrauen. „Die Vertrauensbox ist bei uns von Anfang an voll – nicht leer.“ Bei Gore steht immer der langfristige Erfolg im Fokus. Als Anteilseigner der Firma arbeitet jeder Einzelne für den Erfolg der Firma und gleichzeitig seinen eigenen Erfolg.  „Dadurch kann sich im Unternehmen das Potenzial entfalten, das unsere Gründer in allen Menschen sahen“, erklärt Pascal Wucher, Werksleiter in Pleinfeld. Das Potenzial, einen positiven Beitrag für die Gesellschaft zu leisten und daran zu arbeiten, dass die Welt digitaler wird.

Seit Jahren nimmt Gore regelmäßig erfolgreich am Wettbewerb „Great Place To Work“ teil, auch wurde Gore schon mit verschiedenen Sonderpreisen ausgezeichnet – unter anderem für Chancengleichheit & Diversity.

Durch die unterschiedlichen Unternehmensbereiche ist Gore auch ein Sprungbrett, sich innerhalb der weltweit tätigen Firma weiterzuentwickeln. Zwar stellt Gore hohe Erwartungen an seine Associates – „die eigenen Ziele soll sich dabei aber jeder selbst stecken“. Die Idee eines Querdenkers aus Amerika. „Bei uns kann man im Landkreis leben und in der Welt arbeiten.“  

Die Firmengeschichte:

Ein Querdenker mit einer Idee

_ © Gore


Am 1.1.1958 gründeten Wilbert Lee „Bill“ und Genevieve „Vieve“ Gore ein neues Unternehmen im Keller ihres Hauses in Newark, Delaware, in den Vereinigten Staaten. Der erfolgreiche Chemiker hatte die Idee, neue Vermarktungsmöglichkeiten für Fluorpolymere zu erschließen. Von Anfang an sollte das Material gesellschaftlich sinnvoll eingesetzt werden. Bei der Unternehmensorganisation gingen die beiden unkonventionell vor, sie wollten möglichst viel kreatives Potenzial bei ihren Mitarbeitern ausschöpfen. 1969 fand Sohn Bob Gore heraus, wie man das Fluorpolymer PTFE zu einem widerstandsfähigen, offenporigen Material machen kann. Diese Erfindung veränderte Gores Zukunft entscheidend und bahnte den Weg zum wasserdichten, atmungsaktiven GORE-TEX Funktionsmaterial und zu vielen weiteren marktrelevanten Innovationen.

Kontakt und Infos: W. L. Gore & Associates GmbH, Nordring 1, 91785 Pleinfeld, Tel. 0 91 44 / 60 10, www.gore.com, recruiting@wigore.com, Unternehmensgründung: 1958, Mitarbeiter: ca. 360 in Pleinfeld, Geschäftsführer: Volker Gronauer und Gabriele Horski

Hanna Greta Schmidt WIKO

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