Dienstag, 19.01.2021

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Rückblick auf das Sportjahr 2020: Die VfL-Baskets im Lockdown

Die Treuchtlinger Korbjäger warten in der 1. Regionalliga seit März auf das nächste Punktspiel - 01.01.2021 09:01 Uhr

Ein Bild aus besseren Zeiten: So bejubelte das Team der VfL-Baskets in der abgebrochenen Saison 2019/2020 den Sieg gegen Hellenen München. Die neue Spielzeit 2020/2021 ist noch nicht in Gang gekommen und steht auf der Kippe.

30.12.2020 © Foto: Uwe Mühling


Im Jahr 2020 fing es auch noch ganz normal an. Mit einer guten Serie legten die Jungs um Trainer Stephan Harlander den Grundstein zum Klassenerhalt – unvergessen wird für alle Zuschauer der 70:68-Sieg in einem fulminanten Spiel gegen Breitengüßbach bleiben: 0,7 Sekunden vor Schluss versenkte Kapitän Stefan Schmoll die orange Kugel zum Sieg.

Danach kam aber nicht mehr viel: bereits am 7. März hatten die VfL-Baskets ihr letztes Spiel, danach wurde die Saison abgebrochen. Treuchtlingen stand als Neunter jenseits von Gut und Böse. Nach vollzogener Auf- und Abstiegsregelung umfasste die 1. Regio 17 Mannschaften und wurde in die Gruppen Nord und Süd geteilt.

Eine lange "Sommerpause"

Die Treuchtlinger Korbjäger sollten nach einem langen Sommer und einer Vorbereitung, die unter Corona-Bedingungen lief, im November in die neue Saison starten, doch der zweite Lockdown legte den gesamten Sportbetrieb erneut lahm – auch den Basketball.

Stefan Schmoll, der auch als Spartenleiter bei den VfL-Baskets fungiert, spricht von einem "wahnsinnigen finanziellen Einschnitt". Vor allem die Einnahmen aus den Heimspielen mit mehreren Hundert Zuschauern fehlen – und das wird vorerst so bleiben.

Ein Youngster als Topscorer

Und sonst? Auf jeden Fall muss Youngster Luca Wörrlein erwähnt werden. Der damals 19-Jährige kam in der 1. Regio in der Saison 2019/2020 auf einen Schnitt von 19,4 Punkten pro Spiel und war Topscorer des VfL. Hier spielte er auch noch in der Zweiten in der Bayernliga, wobei er an zwei Wochenenden einmal 60 und einmal 59 Punkte in beiden Teams ablieferte.

Ebenfalls erwähnenswert: Dreier-Spezialist Simon Geiselsöder hat auch zwei erfolgreiche Schwestern: Laura spielt für Nördlingen in der Bundesliga, Luisa wurde für die Frauen-NBA gedraftet und ist auf dem Sprung in die beste Liga der Welt.

UWE MÜHLING

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