SG vom See: Weiter auf der Erfolgswelle?

7.8.2019, 15:50 Uhr
Die SG-Coachs und ihre „Neuen“: Trainer Andreas Lechner, Joscha Minderlein, „Co“ Sebastian Zottmann (st. v. li.), Fazli Bajramaj und Andre Hofer (vorne v. li.).

© Foto: SG Ramsberg/St. Veit Die SG-Coachs und ihre „Neuen“: Trainer Andreas Lechner, Joscha Minderlein, „Co“ Sebastian Zottmann (st. v. li.), Fazli Bajramaj und Andre Hofer (vorne v. li.).

Ist die SG damit sogar ein Kandidat für ganz oben? Trainer Andreas Lechner, der im vergangenen Winter (wieder) einstieg und die Mannschaft zum Klassenerhalt führte, will davon erst einmal nichts hören. Nach der vergangenen Zittersaison geht es aus seiner Sicht "logischerweise darum, so schnell wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben und eine entspannte Saison zu spielen". Zudem pausiert Kapitän Dominik Seitz bis auf Weiteres. Er hat maßgeblichen Anteil daran, dass Ramsberg/

St. Veit die zweitwenigsten Gegentore (31) nach Meister Hilpoltstein kassiert hat. Andererseits herrschte im Sturm oft Flaute. Nur die Direktabsteiger Ochsenfeld und Röttenbach haben die SG-Quote von 30 Treffern noch unterboten.

Dennoch weiß natürlich auch Andreas Lechner, dass genügend Potenzial vorhanden ist, um vorne mitzuspielen. Allerdings geht es für ihn jetzt erst einmal darum, die Neuzugänge zu integrieren und die unterschiedlichen Charaktere zu einer funktionierenden Fußballmannschaft zusammenzufügen. "Die Stimmung im Team muss passen", unterstreicht Lechner. "Der Rest kommt dann von alleine, wie die vergangene Rückrunde gezeigt hat." Aktuell sieht er seine Truppe auf einem guten Weg, um nahtlos anzuknüpfen: "Ich bin mit der Vorbereitung sehr zufrieden, alle ziehen mit", sagt der 40-Jährige, der bereits seine zweite Amtszeit bei den Ramsberg-Veitern absolviert. Sowohl der Trainingsbesuch als auch die Testspiele seien bislang gut, sodass dem Coach nicht bange ist.

Im Gegenteil: Andreas Lechner freut sich auf die neue Spielzeit mit vielen Derbys. "Da wird sicherlich das eine oder andere hitzige Spiel dabei sein", glaubt der SG-Trainer, der mit seinem Team zunächst in Büchenbach und dann zu Hause gegen den letztjährigen Dritten Pollenfeld antreten muss, ehe es am 25. August mit dem Duell gegen Stopfenheim gegen den nähesten Nachbarn zur Sache geht.

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