Spitzenspiel am Sonntag

Club gegen St. Pauli: Zutritt nur für Dauerkarteninhaber

Johannes Handl
Johannes Handl

Lokalredaktion

E-Mail zur Autorenseite

24.11.2021, 11:50 Uhr
Am Sonntag sollen erneut drei Punkte her. Auf die Unterstützung seiner Fans kann der FCN gegen St. Pauli aber nur in Teilen hoffen. Lediglich 12.500 Fans - ausschließlich Inhaber einer Dauerkarte - sind für die Partie zugelassen.

Am Sonntag sollen erneut drei Punkte her. Auf die Unterstützung seiner Fans kann der FCN gegen St. Pauli aber nur in Teilen hoffen. Lediglich 12.500 Fans - ausschließlich Inhaber einer Dauerkarte - sind für die Partie zugelassen. © Sportfoto Zink / Daniel Marr, Sportfoto Zink / Daniel Marr

Viele Fans hatten sich bereits auf das Spitzenspiel gefreut. Doch nicht alle, die sich schon eine Karte gekauft haben, können am Sonntag das Duell des 1.FC Nürnberg mit dem FC St. Pauli im Max-Morlock-Stadion verfolgen. Grund dafür ist die 15. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die als Folge der verschärften pandemischen Lage am Mittwoch in Kraft getreten ist. So sind für die Partie am Sonntag nur 12.500 Zuschauer zugelassen. Zu wenig, um allen Interessenten gerecht zu werden.

Doch wer darf ins Stadion und wer muss draußen bleiben? Im Vorfeld waren bereits über 2500 Tageskarten verkauft worden. Zudem hatten sich 3000 Gästefans aus Hamburg mit Tickets eingedeckt. Sie gehen nun leer aus. "Alle bereits verkauften Tageskarten verlieren ihre Gültigkeit und werden rückerstattet", teilte der Club am Mittwochvormittag auf seiner Homepage mit. Anders sieht es dagegen bei den Dauerkartenbesitzern aus. Sie "haben Zutritt mit ihrer Karte", betont der Verein.

Zwar hat der Club in dieser Saison 17.500 Dauerkarten verkauft. "Das Feedback und die Erfahrungswerte der vergangenen Heimspiele mit 3G und die nun noch verschärfteren Regeln bei 2G+ lassen darauf schließen, dass wir die Kapazitätsgrenze nicht überschreiten werden", erklärt der Verein auf seiner Homepage.

Die neue Verordnung betrifft die Partie am Sonntag um 13.30 Uhr vor allem in zwei Punkten. Zum einen dürfen anstatt der potenziell möglichen 50.000 Zuschauer, die das Max-Morlock-Stadion fasst, nur 12.500 Fans das Spiel live vor Ort verfolgen. Zum anderen herrscht für alle Besucherinnen und Besucher eine 2G+-Pflicht. Das heißt: Wer ins Stadion möchte, muss entweder geimpft oder genesen sein und zusätzlich einen zertifizierten negativen Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorweisen.

Schüler, erklärt der Verein, gelten im Rahmen der regelmäßigen Testungen zum Schulbesuch als getestet. In allen genannten Fällen ist ein Nachweis vor dem Betreten des Stadions vorzuzeigen. Wichtig: Im gesamten Stadion herrscht eine FFP2-Maskenpflicht. Diese gilt nun ausdrücklich auch auf dem Sitz- oder am Stehplatz.

Einzelkarten werden rückerstattet

Während Dauerkarteninhaber ins Stadion dürfen, verlieren alle verkauften Einzelkarten ihre Gültigkeit und werden rückabgewickelt. Online-Käufer erhalten automatisch ihr Geld zurück.

Eine entsprechende Zusammenfassung sämtlicher Vorgaben des gültigen Hygienekonzeptes soll den Ticketinhabern noch übermittelt werden, kündigt der Verein an: "Wir bitten alle Stadion-Besucher*innen auch mit Blick auf die kommenden Spiele, die vorgeschriebenen Regeln einzuhalten." Nach dem Duell mit St. Pauli am Sonntag empfängt der Club sechs Tage später Holstein Kiel zum letzten Heimspiel des Jahres.

3 Kommentare