Über 40.000 Fans gegen Sandhausen

Heimspiel vor vollen Rängen: Klauß freut sich auf Volksfeststimmung beim Club

Fadi Keblawi
Fadi Keblawi

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24.4.2022, 09:22 Uhr
Gute Laune im Saisonendspurt: Robert Klauß.

© Frank Molter, dpa Gute Laune im Saisonendspurt: Robert Klauß.

Keine personellen Sorgen, die Aufstiegsplätze dicht vor der Nase und heute, wenn der SV Sandhausen vorbeischaut über 40.000 Fans im Stadion. Robert Klauß, der Trainer des 1. FC Nürnberg, hat allen Grund zur guten Laune - und hat dann auch gute Laune in der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Wie immer verrät Klauß nichts zu Personal und Taktik, strahlt aber sehr viel Zuversicht aus vor dem Vergleich mit der viertbesten Rückrundenmannschaft, die sich unter dem Trainer Alois Schwartz gerade eindrucksvoll aus dem Tabellenkeller befreit.

Dass es ein anderes Spiel werden könnte als beim SV Werder Bremen, der aufgrund der Ansprüche an sich selbst viel auf Ballbesitz setzt, ist Klauß dann erst einmal ebenfalls egal. Man wisse, wie Sandhausen spielt, sagt Klauß, und sei also vorbereitet. Sowieso glaubt der Trainer, dass es inzwischen mehr oder weniger egal ist, wer da als Gegner auf der anderen Seite steht.

"Wir haben keine Probleme, wenn wir den Ball haben, und wir haben auch keine Probleme, wenn wir mal hinterher laufen", sagt Klauß. Am Sonntag wollen sie oft den Ball haben - und sich dann damit besser anstellen als im Hinrundenspiel in Sandausen. Da musste Erik Shuranov spät den Sieg retten mit seinem Treffer, weil bis dahin wenig gut gelaufen war für den Club.

"Idee gut, Umsetzung kacke"

Der wollte damals die großen Sandhäuser mit einem spielfreudigen Ansatz beeindrucken, was aber einigermaßen schief ging. Könnte für Sonntag trotzdem wieder ein Ansatz sein, sagt Klauß: "Die Idee war ja gar nicht schlecht, nur die Umsetzung war 75 Minuten relativ kacke."

Zu kompliziert haben man damals in Sandhausen gespielt, am Sonntag soll alles einfacher werden. Wie das gelingen kann? "Wir müssen die Spieler in einer Anordnung haben, in der sie nicht viel nachdenken müssen", sagt Klauß. Dass es angesichts der Tabellenkonstellation alles etwas zu viel werden könnte für seine Mannschaft, glaubt Klauß nicht. "Druck entsteht ja immer, wenn man zu wenige Ressourcen für eine Aufgabe hat. Wir haben aber gute Ressourcen, um die Aufgabe zu meistern." Schöne Aussichten.

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