Donnerstag, 21.11.2019

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28:21: HCE feiert Sieg des zunehmenden Tempos

In der zweiten Halbzeit ziehen die Erlanger gegen Bietigheim davon - 02.03.2013 21:46 Uhr

Zwölf Tore auf einem Bild: Insbesondere Nikolai Link (links) und Moritz Weltgen (Mitte) zeigten sich gegen Bietigheim treffsicher. Auch Oliver Hess netzte einmal ein. © Harald Sippel


Von Beginn an entwickelte sich eine enge Partie. Maximal mit zwei Toren Unterschied führten die Gäste aus Baden-Württemberg, der HCE antwortete prompt und egalisierte mehrmals die Gästeführungen. So sah alles nach einem Unentschieden zur Pause aus, ehe quasi mit der Pausensirene die SG zur 11:10-Führung kam. Für die zweite Spielhälfte war reichlich Spannung zu erwarten.

Anfang der zweiten 30 Minuten gab es ähnliche Dramaturgie: Bietigheim legte vor, der HCE zog nach. Dann änderte sich das Bild: In der 41. Minute traf Nikolai Link zur 16:15-Führung für Franken, Georg Münch legte knapp 60 Sekunden später das 17:15 nach. Die Partie kippte zugunsten der Männer von HCE-Trainer Frank Bergemann

HCE mit Oberwasser

Die Erlanger hatten jetzt Oberwasser. Um den fränkischen Schwung zu bremsen, nahmen die Gäste nach genau 48 Minuten eine Auszeit. Da führte der HCE aber bereits für dieses Spiel äußerst komfortabel mit 19:15.

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Deutlich: HCE schlägt Bietigheim

28:21 gewann der HC Erlangen am Samstagabend sein Heimspiel gegen Bietigheim. Der dritte Sieg in Serie war allerdings eine deutlich engere Angelegenheit, als es das Endergebnis vermuten lässt.


In die letzten zehn Minuten ging die Bergemann-Truppe mit einer 22:17-Führung. Gute Voraussetzungen für den dritten Sieg in Folge, der nach 60 Minuten mit 28:21 in standesgemäßer Höhe ausfiel.

Nikolai Link führte mit sechs Treffern die Erlanger Torschützenliste des Abends an. Moritz Weltgen rangierte mit fünf Toren dicht dahinter. Nicht nur diese beiden Akteure müssen am nächsten Spieltag besonders treffsicher sein, wenn es zum Spitzenteam ThSv Eisenach geht. Und wer weiß, gelingt dort der nächste Sieg, könnten die Erstligaträume in der Hugenottenstadt zauberhafte Frühlingsblüten treiben.

 

Stefan Wölfel

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